2000 Personen besitzen mehr als 4.600.000.000 Menschen zusammen

Bitcoin News: Kann Bitcoin das Ungleichgewicht von Geld auf der Welt bekämpfen?
artisticco - stock.adobe.com (bearbeitet)

Etwa 2000 Menschen haben mehr Geld als 4,6 Milliarden Menschen zusammen. Kann Bitcoin helfen, dieses Ungleichgewicht zu lösen?

Laut einer kürzlich von der internationalen Wohltätigkeitsorganisation Oxfam durchgeführten Studie gibt es heute in der Welt ein großes Ungleichgewicht im Wohlstand. Der am Montag veröffentlichte Bericht bestätigte, dass rund 2.153 der reichsten Milliardäre der Welt mehr Vermögen besitzen als 4,6 Milliarden Menschen zusammen. Aufgrund dieser Ungleichheit forderte Oxfam die Regierung auf, eine neue Politik einzuführen, die Abhilfe schaffen würde.

Wenn jeder auf seinem in 100-Dollar-Scheinen angehäuften Reichtum sitzen würde, säße der größte Teil der Menschheit auf dem Boden. Eine Person aus der Mittelschicht in einem reichen Land würde auf der Höhe eines Stuhls sitzen. Die zwei reichsten Männer der Welt würden im Weltraum sitzen. Die Wohlhabenden werden nur noch reicher, während die weniger glücklichen Mitglieder der Gesellschaft weiterhin Geld verlieren und es kaum schaffen, mit den Lebenshaltungskosten Schritt zu halten.

Viel Geld wird den Besitzer wechseln

Eine Sache, die man wissen sollte, ist, dass in den kommenden Jahren etwas namens The Great Wealth Transfer stattfinden wird. Einfach ausgedrückt: Es wird ein Generationswechsel stattfinden, bei dem „Millennials“ (Jahrgang 1981 bis 1998) die Nachfolge der vorherigen Generationen antreten werden. Man schätzt, dass durch den Generationswechsel allein in den USA rund 68 Billionen Dollar auf die Millennials übertragen werden, was das derzeitige finanzielle Ungleichgewicht wahrscheinlich massiv beeinflussen wird.

Die jüngere Generation ist viel leichter mit neuen Technologien zu begeistern. Sie sind offen für Veränderung und sind nicht der Überzeugung, etwas bewährtes verwenden zu müssen, nur weil es bereits Jahrzehnte so funktioniert hat. Ein großer Teil des Geldes, das die jüngere Generation erhält (beispielsweise durch Erbe), könnte höchstwahrscheinlich auch in Bitcoin fließen.

Der durchschnittliche Bitcoin-Benutzer ist zudem typischerweise zwischen 16 und 34 Jahren alt, was zeigt, dass Kryptowährungen vor allem junge Leute interessiert. Barry Silbert, CEO von Grayscale, kommentierte diesen Generationswechsel ebenfalls im letzten Jahr und erklärte, dass er der Meinung ist, dass sich die Finanzwelt auf einen massiven Wandel vorbereitet.

Gibt es durch den Bitcoin weniger Ungleichgewicht auf der Welt?

Bis heute gibt es über 13.005 Bitcoin-Millionäre und diese Zahl wird steigen, wenn Bitcoin höheres Interesse erfährt. Dank Bitcoin und der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie ist es möglich, die Mittelsmänner aus der Finanzwelt auszuschalten. Mit anderen Worten, die Menschen wären für die Speicherung und Verwaltung ihres eigenen Geldes verantwortlich, ohne hohe Gebühren zahlen zu müssen, nur um ihr Geld überweisen zu können.

Bitcoin-Whale, die über riesige Mengen an Bitcoin verfügen, haben dies immer wieder bewiesen. Sie schicken Hunderte von Millionen Dollar und zahlen Gebühren im Cent-Bereich. Diese Möglichkeit macht den Bitcoin für wohlhabende Menschen der nachfolgenden Generationen besonders interessant. Menschen wollen immer mehr Unabhängigkeit, dieses Phänomen ist besonders stark bei der jüngsten Generation zu beobachten.

Bitcoin wird vielleicht nicht das Problem des Ungleichgewichts lösen, jedoch Grenzen sprengen, dritte Personen überflüssig machen und jeden Menschen auf der Welt Zugang zur Finanzwelt ermöglichen, was die Grundlage für eine bessere und gerechtere Welt ist.