Amsterdamer Unternehmen mit Handgranaten bedroht – Bitcoins gefordert!

 

Zurzeit müssen sich Geschäftsleute in Amsterdam vor Kriminellen in Acht nehmen. Diese drohen nämlich Sprengstoff einzusetzen, wenn ihnen keine Erpressungsgebühr in Bitcoin gezahlt wird.

 
 

Laut einer niederländischen Nachrichtenseite NLTimes erhielten mehrere Unternehmen in Amsterdam E-Mails, die Bitcoins im Wert von 50.000 Euro fordern. Wenn nicht gezahlt wird, werden die Täter, wie sie in der E-Mail drohen, entweder Handgranaten in den Geschäftsräumen platzieren oder in den Unternehmen Schüsse abfeuern.

Eine nicht zu unterschätzende Drohung, wenn man bedenkt, dass die betroffenen Unternehmen bei so einem Vorfall, laut der Politik in der niederländischen Hauptstadt, für ungefähr drei Monate schließen müssen. Seit Mitte dieses Jahres sind mittlerweile ein Nachtclub und mindestens drei Cafés mit den Drohungen konfrontiert worden.

 
 

So lautet ein Abschnitt der per E-Mail versandten Drohung:

"Sie haben wahrscheinlich bemerkt, wie viele Unternehmer in letzter Zeit im Auftrag der Gemeinde ihre Türen schließen mussten. Um zu verhindern, dass Sie der Nächste sind, müssen Sie sofort handeln."

 
 

Führende Kryptowährungsbörsen

Die Erpresser fordern die Opfer in der E-Mail auf, ein Konto auf einer der beiden Kryptobörse Coinama oder Coinbase anzulegen, um Bitcoins im Wert von 50.000 Euro zu kaufen und diese anschließend an eine bestimmte Adresse zu überweisen. Sollte die Zahlung innerhalb von fünf Tagen nicht erfolgen, so wird die Erpressungsgebühr auf 100.000 Euro verdoppelt.

Die E-Mails fordern außerdem Verschwiegenheit und warnen die Empfänger davor, die Polizei oder andere Personen zu informieren. Sollte ein Betroffener dennoch jemanden kontaktieren, werden sofortige Maßnahmen ergriffen, die zu der dreimonatigen Schließung des Unternehmens führen sollen. Zusätzlich soll eine Erhöhung des Erpressungsgeldes, auf Bitcoins im Wert von 200.000 Euro, folgen.

Laut einem Anwalt, der einige Coffeeshops in der Stadt vertritt, nehmen die Besitzer der Coffeeshops diese Art von Drohungen allerdings nicht ernst. Deshalb hat bis jetzt auch noch kein Unternehmen den Betrag der Erpressungsgebühr bezahlt.

 
 

Ungewöhnliche Strategie

Es ist bekannterweise nicht das erste Mal, dass Kriminelle Bitcoin und andere Kryptowährungen von Unternehmen erpressen, jedoch ist der Einsatz von Gewalt- oder Terrordrohungen selten. Üblicherweise entscheiden sich Kriminelle weitgehend für den Einsatz von sogenannter „Ransomware“, eine Schadsoftware, die den Computer eines Computerinhabers sperrt und anschließend von diesem Geld bzw. Kryptowährungen für die Entsperrung verlangt.

 
 
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Nachrichtenquelle:
nltimes.nl
ccn.com

Bildquellen:
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