Atomwissenschaftler erhält Geldstrafe für Bitcoin-Mining am Arbeitsplatz

Ein russischer Kerntechniker wurde beim illegalen Mining von Bitcoin (BTC) in einem streng geheimen Atomlabor ertappt und erhält nun eine Geldstrafe.

Laut der Moscow Times wurde Denis Baykov, ein Atomingenieur beim Sarow-Kernkraftwerk, mit einer Geldstrafe von 450.000 Rubel bzw. 7.000 Dollar belegt, weil er die Supercomputer des Kraftwerks fürs Bitcoin-Mining unrechtmäßig benutzt hat.

Das streng geheime Labor in Sarow ist eine der ältesten Nuklearanlagen Russlands und war der Ort, an dem in den späten 1940er Jahren die ersten sowjetischen Atombomben hergestellt wurden. Hier befinden sich nach wie vor einige der leistungsfähigsten Computer Russlands.

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Baykov ist einer von drei Wissenschaftlern, der daran beteiligt ist, Computerressourcen fürs Mining zu nutzen. Die beiden anderen stehen ebenfalls vor der Anklage, warten jedoch noch auf eine Entscheidung des Gerichts.

Gemäß dem heutigen Bericht verwendete Baykov zusammen mit den beiden anderen Labormitarbeitern eine speziell entwickelte Software, um das Mining auf dem Computer des Labors zu verbergen, der Transaktionen bis zu 1.000 Billionen Operationen pro Sekunde oder einen Petaflop durchführen kann. Hashes pro Sekunde führen jedoch nicht zu Operationen pro Sekunde.

Mit dem Preis von Bitcoin, der bei etwa 8.000 Dollar pro Coin liegt, deutete der Verteidiger für einen der angeklagten Wissenschafter an, dass die Geldbuße im Vergleich zur wahrscheinlichen Auszahlung sehr gering sei.

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Mining überall und jederzeit

Eine streng geheime russische Atomwaffenanlage gehört zu einer wachsenden Liste von bizarren Standorten für das Bitcoin-Mining auf der ganzen Welt. Die Tätigkeit scheint sich nicht mehr auf riesige Minenfarmen in Ländern wie China und Nordamerika zu beschränken.

Stattdessen gibt es Berichte über Krypto-Mining-Aktivitäten in Studentenwohnheimen, Arbeitsplätzen und überall sonst mit Strom und Internetanschluss. Anfang des Jahres strömten Bitcoin-Miner im Iran in die Moscheen, um kostenlosen Strom zu erhalten.

Diese Entwicklung führte dazu, dass die Behörden in Teheran einen speziellen Stromtarif für Krypto-Miner einführten. Dieses Gesetz legalisierte auch die Industrie im Land, wobei die Regierung den Minern einen erheblichen Steuerurlaub anbot, um ihre ausländischen Einkünfte zurückzuholen.


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Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com

Bildquellen:
Titelbild – © Johannes Plenio / pexels.com

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