Banken stecken 63 Mio. Dollar in den Ausbau einer eigenen digitalen Währung

Einige der weltweit größten Banken arbeiten an einer Blockchain-basierten digitalen Währung für schnelle und grenzüberschreitende Überweisungen.

Heute wurde bestätigt, dass der „Utility Settlement Coin (USC)“ in einer Finanzierungsrunde der Serie-A, etwa 63 Millionen USD erhalten hat. Die USC-Projektpartner sind nun die Gründungsgesellschafter einer neuen Firma, die die kommerzielle Umsetzung des Projekts repräsentiert. Die neue Firma heißt „Fnality International“.

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Wie Decentralbox bereits berichtet hat, zielt die USC-Plattform darauf ab, die Ausgabe von Blockchain-basierten Währungen im kommerziellen und zentralen Bankensektor weltweit zu erleichtern. Mit der Finanzierungsrunde geht das Projekt in die nächste Phase der Reife.

Zu den Gründungsgesellschaftern von Fnality International gehören:

„Banco Santander, BNY Mellon, Barclays, CIBC, Commerzbank, Credit Suisse, ING, KBC Group, Lloyds Banking Group, MUFG Bank, Nasdaq, Sumitomo Mitsui Banking Corporation, State Street Corporation und UBS.“

Bemerkenswert in der heutigen Ankündigung ist die veränderte Zusammensetzung der Banken. Frühere Mitglieder wie „HSBC“ und „Deutsche Bank“ haben sich nicht an der Finanzierung beteiligt und es gibt mehrere Neuzugänge, darunter die Nasdaq.

Was ist der USC Coin?

Der USC wird eine institutionelle digitale Währung sein und zu 100% durch Gelder der Zentralbank gedeckt sein. Daher steht dieser Stablebcoin nur den teilnehmenden Finanzinstituten zur Verfügung.

Zunächst wird es digitale Versionen von fünf Währungen geben: Kanadische Dollar, Euro, Pfund, Japanischer Yen und US-Dollar. Finanzinstitute können damit sofortige Zahlungen vornehmen. Es ist beispielsweise möglich, Aktien- und Derivatgeschäfte sofort abzuwickeln.

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Heute gibt es große zentralisierte Clearingstellen, die existieren, weil die Zahlungen nicht sofort erfolgen, und daher wird der Vermittler benötigt, um das Risiko eines Zahlungsausfalls aufzufangen. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines regulierten „Netzwerks von verteilten Finanzmarktinfrastrukturen (dFMIs)“.

Das Projekt wurde ursprünglich im Jahr 2015 von „UBS“ und dem britischen Technologieunternehmen „Clearmatics“ gegründet und basiert auf einer zugelassenen Version von Ethereum. Clearmatics ist neben den Gründungsgesellschaftern weiterhin der Technologiepartner von Fnality.


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Nachrichtenquelle:
blog.fnality.org
ledgerinsights.com
cointelegraph.com

Bildquellen:
#249818763 – © whyframeshot / Fotolia.com – Titelbild

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