Binance: Alle Listing Gebühren werden gespendet

 

Binance hat heute angekündigt, alle Listungsgebühren für neue Projekte zu spenden. Somit rückt die Krypto-Börse in ein besseres Licht und tut sogar etwas für die Allgemeinheit.

 
 

Listing Gebühren werden an Wohltätigkeitsvereine gespendet

Binance wurde in der Vergangenheit dafür kritisiert, dass exorbitante Preise für Projekte erhoben wurden, die an der weltweit beliebtesten Kryptowährungsbörse gelistet sind. Heute hat Binance bekannt gegeben, dass alle Listungsgebühren an wohltätige Organisationen gespendet werden.

Die Krypto-Börse hat vor der Ankündigung hohe Gebühren verlangt, um ein lukratives Projekt an die Börse zu bringen (auch bekannt als Listing). Binance CEO Changpeng Zhao hat zuvor über das Problem gesprochen, dass es nie darum ging, Geld mit Listings zu verdienen, sondern Qualität über Quantität zu stellen.

 
 

Gutes PR-Image

Hater und Kritiker können nun alle Bedenken mit der Listungsgebühren-Politik von Binance ad acta legen. Von heute an werden alle Gebühren, die mit Notierungen an der Börse zusammenhängen, als „Spende“ bezeichnet. Diese Spenden werden zu 100% an wohltätige Zwecke gehen. Die Ankündigung ist eine massive Nachricht für die Börse, die nun beweist, dass sie nicht von den Börsengebühren profitieren wird.

 
 

Der neue Ablauf um ein neues Projekt zu listen

In der Ankündigung heißt es, dass die Projektteams "die Zahl vorschlagen müssen, die sie für eine Listungsgebühr bereitstellen möchten" (Spende). Binance schreibt keine bestimmte Gebühr oder Zahl vor und es gibt keinen Mindestbetrag für die Spende.

Die Börse gibt somit den Anreiz, den Einsatz von Blockchain zum Wohle der Allgemeinheit zu erhöhen. Laufende Projekte, die sich in der Überprüfungsphase befinden, können ihren Antrag mit einer entsprechenden Nummer aktualisieren, wenn sie dies wünschen.

 
 

Kein Platz für Korruption

Wer jetzt denkt, dass Binance aus diesem Grund einfach jene Projekte listen wird, die mit höheren Spenden kommen, irrt sich. Das Unternehmen wird jedes Projekt gleich behandeln und überprüfen.

So heißt es in dem Post: „Eine Großspende garantiert oder beeinflusst in keiner Weise das Ergebnis unserer Überprüfung der Listung.“

 
 

Ein einfallsreiches Marketing

Hingegen den guten Taten, die mit den Spenden getan werden, sollte man sich nicht allzu sehr täuschen lassen, was hier tatsächlich passiert. Binance dreht seine Kontroverse über die Listungsgebühr in die positive Presse, indem es das Geld an eine Wohltätigkeitsorganisation spendet. Es ist allgemein bekannt, dass große Unternehmen nach „Bad News“ etwas Wohltätiges machen, um ins rechte Licht zu gelangen.

Das ist ein sehr gutes Marketinginstrument und eine gute Möglichkeit, von den Kontroversen um die vergangenen Börsennotierungsgebühren abzulenken. Nichtsdestotrotz ist es ein „Good Will“ Gedanke und wird vielen Menschen in Not helfen.

 
 

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Nachrichtenquelle:
support.binance.com

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