Binance DEX online – Erschreckende Anschuldigung gegenüber Binance

Binance, die weltweit größte Kryptobörse, hat am 20. Februar eine erste Version ihrer mit Spannung erwarteten dezentralen Exchange „Binance DEX“ auf den Markt gebracht. Fast zur gleichen Zeit gab es überraschende Anschuldigungen gegenüber dem Unternehmen im Netz.

Der Launch, der in der ersten Phase ein Testnetz ist, ist schon lange geplant und soll die Hauptbörse von Binance ergänzen. Binance ist wie die meisten anderen Kryptobörsen zentralisiert, das heißt sie verwalten den Fiat- und Kryptobestand ihrer Kunden.

Während einige dies als notwendig ansehen, sind viele nicht der gleichen Meinung. Denn diese Art von Zentralisierung macht Kunden anfälliger für Verluste durch Hacks, Shutdowns oder andere Arten von unerwarteten Problemen.

Als direkte Ergänzung zu der zentralisierten Variante, bietet nun Binance mit ihrer dezentralen Exchange den Nutzern mehr Möglichkeiten. Unter anderem müssen keine Token erst auf die normale Exchange transferiert werden, um dort zu handeln und diese anschließend wieder zurückzuziehen.

User übernehmen Kontrolle über ihr Vermögen

Darüber hinaus erklärte CEO von Binance Changpeng Zhao, dass die neue Börse den Benutzern helfen wird, die Kontrolle über ihre Private Keys wiederzuerlangen:

„Binance DEX ist eine dezentrale Exchange mit einem dezentralen Netzwerk von Knoten, in dem Sie Ihre eigenen Private Keys aufbewahren und Ihre eigene Wallet verwalten. Mit Binance DEX bieten wir ein anderes Gleichgewicht von Sicherheit, Freiheit und Benutzerfreundlichkeit, bei dem Sie mehr Verantwortung übernehmen und mehr Kontrolle über Ihr persönliches Vermögen haben.“

Damit sich Nutzer sicher auf der DEX in ihre Wallet einloggen können, ohne ihren Private Key online eintippen zu müssen, unterstützt Binance DEX derzeit Ledger. Berichten zufolge werden in Kürze weitere kompatible Wallets hinzugefügt, wie z. b. die Binance’s Trust Wallet.

Anschuldigungen gegenüber Binance

Doch so schön auch alles klingen mag, wurden nur einen Tag zuvor, am 19. Februar, erschreckende Informationen über Binance, in einem YouTube Video veröffentlicht.

Wie man dem Video entnehmen kann, wollte „Blocknet“ – ein Blockchain Unternehmen, das die dezentrale Exchange „Block DX“ entwickelt hat – auf der zentralen Exchange von Binance gelistet werden. Dazu musste ein Listing-Formular ausgefüllt werden, welches wichtige Fragen beinhaltete.

Den Quellen zufolge merkte Binance schnell, dass Blocknet dasselbe Ziel verfolgt, wie die dezentrale Exchange von Binance. Folglich stellte Binance detaillierte und unseriöse Fragen, die mit Listing Fragen nichts mehr zu tun hatten.

Die Fragen gingen sehr in die Tiefe. Unter anderem wollte Binance wissen, wie Blocknet einige Probleme lösen konnte, für die Binance selbst noch keine Lösung, bei der Entwicklung ihrer dezentralen Exchange, hatte.

Wie berichtet wird, hat Blocknet nicht realisiert, dass sie „ausgefragt“ werden. In der Hoffnung auf ein Listing, beantworteten sie alle Fragen, woraufhin Binance den Kontakt abgebrochen hat.

Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass Binance Lösungen von Blocknet – und vielleicht auch von anderen Projekten – für die Verwirklichung ihrer dezentralen Exchange „geklaut“ hat. Ob die Vorwürfe gerechtfertigt sind, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen.


Nachrichtenquelle:
techcrunch.com

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