Binance DEX schließt Nutzer aus den USA und 28 weiteren Ländern aus

Benutzer mit IP-Adressen aus bestimmten Ländern werden demnächst nicht mehr über binance.org handeln oder auf Wallets zugreifen können.

Die von der großen Kryptobörse Binance entwickelte dezentrale Börse (DEX) wurde erst im April gestartet. Nun kündigt die „dezentralisierte Börse“ an, dass sie den Zugriff auf binance.org für Benutzer aus 29 Ländern, einschließlich USA, blockieren wird. Darüber hinaus sollen Nutzer mit IP-Adressen aus den betroffenen Regionen, ab dem 1. Juli weder auf den Handel noch auf die Wallet-Benutzeroberfläche über binance.org zugreifen können.

User aus diesen Ländern werden per Popup-Fenster informiert:

„Es scheint, dass Sie von einer IP-Adresse aus auf www.binance.org zugreifen, die zu einem der folgenden Länder gehört:

USA, Albanien, Belarus, Bosnien, Birma, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, Demokratische Volksrepublik Korea, Elfenbeinküste, Krimregion der Ukraine, Kroatien, Kuba, Herzegowina, Iran, Irak, Kosovo, Libanon, Liberia, Libyen, Mazedonien, Moldawien, Serbien, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien, Venezuela, Jemen oder Simbabwe.“

Außerdem verweist die Botschaft auch auf eine Liste von Wallets, die das Binance Chain (BNB) Mainnet unterstützen und diese als Alternativen für die Aufbewahrung und Verwaltung der Vermögenswerte vorschlagen.

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Es wird jedoch möglich sein, die Blockade durch die Verwendung eines VPN oder durch die Verwendung einer der kompatiblen Wallets zu umgehen, die bereits den klassischen Handel unterstützen.

Binance DEX gar nicht dezentral?

Wenn es nach der Krypto-Community geht, dann bezeichnen einige dieses Vorgehen als Hinweis darauf, dass die DEX tatsächlich nicht dezentralisiert ist. Diesbezüglich kommentiere der Twitter-User Whale Panda, der bei Krypto-Enthusiasten bekannt ist, folgendes:

„Eine Erinnerung daran, dass es nie eine DEX war, also hört auf, es eine DEX zu nennen. Es ist nur ein Wort, mit dem sie $BNB pumpen, es war nie dazu gedacht, dezentralisiert zu sein.“

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Ein Steemit-Post, der sich dem Thema widmet, verlinkt eine Liste von vorgeschlagenen Krypto-Asset-Handelsplattformen, bei welchen Nutzer kein Know-Your-Customer (KYC) Verfahren durchlaufen müssen.


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Nachrichtenquelle:
cointelegraph.com
theblockcrypto.com

Bildquellen:
#223814345 – © Jakub Jirsák / Fotolia.com – Titelbild

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