Bitcoin (BTC) steigt über 10.000 Dollar – liegt es wirklich daran?

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Der Bitcoin Kurs knackt die 10.000 US-Dollar-Marke und die Community sieht diese zwei Gründe für den rasanten Anstieg.

Der Durchbruch von Bitcoin in den fünfstelligen Bereich erfolgte in den frühen Morgenstunden des 9. Februars. Zahlreiche Analysten erwarteten den Preisanstieg auf über 10.000 Dollar bereits vor 10 Tagen, als BTC aus einem abfallenden Trendkanal ausbrach und den 200 Tages Durchschnitt überquerte. Das letzte Mal stieg Bitcoin im Oktober 2019 über 10.000 Dollar, wenn auch nur für sehr kurze Zeit.

Ein Grund für die positive Marktstimmung könnte der als Ichimoku-Cloud bezeichnete technische Indikator sein, der kürzlich grün wurde und damit einen langfristigen Aufwärtstrend anzeigt. In der Vergangenheit konnte der Indikator die Trendrichtung mehrmals korrekt bestimmen.

Bitcoin Halving als treibender Faktor

Ein weiterer Grund für den heutigen Durchbruch könnte das anstehende Bitcoin Halving Event im Mai 2020 sein, bei dem die Zahl der Bitcoins, die an die Miner ausgegeben werden, um die Hälfte reduziert wird. Seit der Bitcoin-Einführung im Jahr 2009 gab es bereits zwei Halvings. Nach beiden ist der Bitcoin-Preis stark gestiegen. Zahlreiche Analysten glauben, dass sich dieses Szenario im Mai wiederholen wird. Innerhalb der Gemeinschaft ist eine Debatte darüber entstanden, ob das Halving bereits eingepreist ist oder nicht.

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Kurz nachdem Bitcoin die 10.000 Dollar erreichte, bekräftigte Anthony Pompliano, Mitbegründer der Bitcoin- und Krypto-Investmentgruppe Morgan Creek Digital, dass er immer noch glaubt, „dass Bitcoin bis Ende Dezember 2021 100.000 Dollar erreichen wird“. Wie Decentralbox berichtete, nannte Pompliano das Bitcoin-Halving als einen Faktor für seine optimistische Prognose. In seinem Tweet nannte er auch das „begrenzte Angebot“ und die „steigende Nachfrage“ als Grund für die Leistung von Bitcoin.