Pseudo-anonym

    Wir erklären dir auf verständliche Weise was die Definition vom Begriff

    Man bezeichnet etwas als pseudoanonym, wenn es „scheinbar anonym“ ist. Auf der einen Seite ist also eine gewisse Anonymität vorhanden, auf der anderen Seite kann allerdings die Identität mit etwas Aufwand herausgefunden werden.

    Pseudo zu griechisch pseúdein = belügen, täuschen

    Bitcoin als Beispiel

    Viele gehen von Bitcoin, der Mutter aller Kryptowährungen, irrtümlicherweise aus, dass sie die Identität der Nutzer vollkommen anonym hält. Aus diesem Grund wird wohl Bitcoin oft als Währung für illegale Aktivitäten abgestempelt. Immerhin bevorzugen es Kriminelle, wenn ihre Aktivitäten nicht nachweisbar bzw. auf sie zurückverfolgbar sind. Bitcoin soll ihnen scheinbar genau das liefern.

    Diese Behauptungen stimmen allerdings ganz und gar nicht, denn Bitcoin ist stattdessen pseudoanonym. Das bedeutet, während die Blockchain von Bitcoin zwar einen gewissen Grad an Privatsphäre bietet, kann die Identität eines Nutzers mittels Rückrechnungen jederzeit zurückverfolgt werden. Somit wäre Bitcoin für Kriminelle vielmehr „ein Schuss ins Knie“, als eine Hilfe.

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