Bitcoin: Mann wird angeklagt, weil er 311 Mio. USD mit BTC gewaschen hat

Bitcoin wurden verwendet, um 311 Millionen US-Dollar zu waschen.
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Insgesamt sollen 354.468 Bitcoin gewaschen worden sein, mit denen illegale Gegenstände wie Drogen, Waffen und mehr finanziert wurden.

Larry Dean Harmon, CEO des Krypto-Wallet-Anbieters DropBit, ist angeklagt worden, weil er angeblich 311 Millionen Dollar in Bitcoins für Darknet-Transaktionen gewaschen haben soll. Der Angeklagte habe eine Bitcoin-„Misch“-Dienst namens Helix gegründet, der sich mit dem Dark-Web-Marktplatz Alphanet zusammenschloss, um den Benutzern den Kauf und Verkauf illegaler Gegenstände wie Waffen, Drogen und verbotene Gegenstände zu ermöglichen.

Seit 2014 ermöglichte die Mixing-Plattform Helix den Nutzern, ihre Bitcoin-Zahlungstransaktionen zu maskieren, was einen großen Andrang auf Darknet-Marktplätzen wie AlphaNet, AlphaBay und Nucleus auslöste. In nur drei Jahren hatte die Mixing-Plattform bereits über 354.000 BTC auf verschiedenen Darknet-Websites gewaschen, was dazu führte, dass das FBI die Plattform stilllegte.

Mixer werden seit vielen Jahren im Kryptoraum eingesetzt, wobei es erst in den letzten Jahren vermehrt zu Razzien kam. Im Fall von Harmon hat sich ein FBI-Agent als Benutzer getarnt und konnte somit die Plattform zu Harmon zurückverfolgen, was zu seiner Verhaftung führte. Die genaue Vorgehensweise vom FBI-Agenten ist nicht bekannt.

Ein weiterer schwerwiegender Vorwurf gegen Harmon ist die Schaffung der Gram-Suchmaschine, die Ergebnisse von Darknet-Websites zusammengeführt hat. Der Helix-Coin-Mixer war ebenfalls mit der Gram-Suchmaschine verbunden und versuchte, die BTC-Nutzung zu anonymisieren. Sollte Harmon verurteilt werden, drohen ihm ganze 30 Jahre Gefängnis.