Bitcoin SV führt Hard Fork durch, um Satoshis Vision näherzukommen

Bitcoin Satoshi Vision erhält ein Genesis Hard Fork, das ihm dabei helfen soll zum ursprünglichen Bitcoin-Protokoll zurückzufinden.
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Die Bitcoin SV (BSV) Blockchain hat einen Hard Fork bei Block 620.538 durchgeführt, um sich dem ursprünglichen Bitcoin-Protokoll zu nähern. Was ändert sich?

Bitcoin Satoshi’s Vision (BSV) ist eines der bekanntesten und umstrittensten Projekte im Bereich der Kryptowährungen. Der selbsternannte Satoshi Nakamoto, Craig Wright, ist einer seiner größten Befürworter. Das Netzwerk hat nun den geplanten Genesis-Hard Fork abgeschlossen. Der Hard Fork soll die BSV-Blockchain näher an das ursprüngliche Bitcoin-Protokoll bringen, das bereits 2009 veröffentlicht wurde.

Das Genesis-Upgrade der BSV-Blockchain fand im Block 620.538 statt und ist damit der erste netzwerkweite Hard Fork seit dem Bitcoin-Hash-Krieg im November 2018. Letzteres verursachte die Aufspaltung des Bitcoin-Cash-Netzwerks in zwei separate Protokolle – Bitcoin Cash ABC (BCH) und Bitcoin SV (BSV).

Das Bitcoin SV-Team behauptet jedoch, dass der Genesis Hard Fork kein Upgrade ist. Stattdessen sollte man es als „Wiederherstellung“ des Protokolls bezeichnen, da sie beabsichtigen, damit zum ursprünglichen Bitcoin-Protokoll zurückzukehren. Durch die „Wiederherstellung“ soll massive Skalierbarkeit und die faszinierenden technischen Möglichkeiten des Bitcoin-Netzwerks freigeschaltet werden.

Was ändert sich durch den Bitcoin SV Hard Fork?

Bei der Wiederherstellung des Originalprotokolls behauptet das BSV-Team, dass der jüngste Hard Fork mehrere Änderungen enthält, darunter die Aufhebung der Blockbegrenzungen im Netzwerk, die Entfernung schädlicher Änderungen, die an Bitcoin vorgenommen wurden, und die Wiederherstellung der vollen ursprünglichen Funktionalität des Bitcoin-Skripts (der Programmiersprache, die zum Entwurf des Bitcoin-Protokolls verwendet wurde).

Durch die Entfernung der standardmäßigen festen Obergrenze für Blockgrößen haben die Miner die Freiheit, die Blockgrößenbegrenzungen je nach den Netzwerkaktivitäten zu verwalten. Die BSV-Entwickler sind der Meinung, dass dies das Netzwerk viel schneller skalieren lassen würde, so wie Satoshi Nakamoto es beabsichtigt hatte. Zusätzlich soll das Update auch die Möglichkeit bieten, das Protokoll zu stabilisieren.