BitPay CCO sieht Bitcoin 2019 auf 20.000$ – Doch was benötigt es dazu?

Der Chief Commercial Officer von BitPay schätzt, dass Bitcoin die aktuelle Baisse durchstehen und im nächsten Jahr auf sein Allzeithoch von 20.000 US-Dollar zurückkehren wird. Doch was benötigt der Markt wirklich, als nur Spekulation

BitPay wurde 2011 gegründet und ist derzeit der größte Bitcoin- Zahlungsdienstleister der Welt. Durch BitPay haben Unternehmen weltweit die Möglichkeit Bitcoin-Zahlungen akzeptieren zu können.

Sonny Singh ist Chief Commercial Officer (CCO) bei BitPay und ist der Meinung, dass 2019 ein unglaubliches Jahr für den Kryptowährungsmarkt werden wird. Er ist überzeugt davon, dass viele institutionelle Produkte von Wall Street Giganten wie BlackRock, Fidelity und mehr auf den Markt gebracht werden.

In einem kürzlich von Bloomberg Technology geführten Interview sagte Singh, dass man weniger auf den Preis des Bitcoins achten und sich mehr auf die Entwicklungen konzentrieren sollte, die bereits hinter den Kulissen stattfinden. Er glaubt, dass Bitcoin im nächsten Jahr wieder mindestens in die 15.000-20.000$ Region zurückkehren wird.

„Bitcoin hat sich weltweit bereits durchgesetzt und einen hervorragenden Ruf als Produkt entwickelt.“

Für Altcoins und ICOs sieht’s nicht so rosig aus..

Trotz seiner positiven Ansicht bezüglich Bitcoin ist sich der BitPay-CCO nicht ganz sicher über das Schicksal der anderen digitalen Währungen. Unternehmen bauen ihre Finanzprodukte hauptsächlich auf Bitcoin auf, um die bereits etablierte Marke „Bitcoin“ und den Effekt des Massen-Netzwerks zu nutzen. Weltweit kennen einfach mehr Menschen die Kryptowährung „Bitcoin – BTC“, als „Altcoin XYZ“.

Für Singh ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass der ICO-Markt die regulatorischen Probleme der Securities and Exchange Commission (SEC) überstehen wird. Rechtlich sind einfach viele Hindernisse zu erwarten, wenn man einen ICO starten möchte. Außerdem ist laut dem CCO der ICO-Markt bereits so gut wie tot. Keines der ICOs kann überleben, wenn der Bitcoin nicht überlebt und sich weiterentwickelt.

Was bräuchte der Markt, damit er wieder einen Aufwärtstrend erleben kann?

Viele Anleger sind zurzeit sehr verunsichert. Immer öfter hört man, dass auch die härtesten „Hodler“ (User die ihre Kryptowährungen halten, ohne sie zu verkaufen) genug haben und ihre Kryptowährungen verkaufen. Man spürt eine gewisse Panik und Depression, die dieses Jahr noch nicht so stark und präsent war.

Viele gehen davon aus, dass der Start der Kryptobörse „Bakkt“ für einen Aufschwung im Markt sorgen kann. Dies könnte natürlich geschehen, ob das aber für einen langfristigen Aufwärtstrend reicht, ist fraglich.

Was wirklich für einen langfristig steigenden Markt sorgen könnte, wäre eine Weiterentwicklung des Bitcoin Netzwerks, die Lösung der Skalier-Probleme (bspw. durch Sidechains die die Blockchain vom Bitcoin erweitern), Aufklärung über die neue Technologie und viel mehr Händler, die weltweit Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Außerdem wäre eine „Killer-Anwendung“ nicht schlecht, die das Benutzen der Kryptowährung Bitcoin auch für einen nicht technikaffinen Menschen ermöglicht.

Nachrichtenquelle:
bloomberg.com
fxstreet.com
cryptodaily.co.uk

Bildquellen:
#204319743 – © Korn V. / Fotolia.com – Titelbild

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