Brendan Blumer: Bitcoin wird Gold als Wertanlage ersetzen, daher muss es nicht skalieren

Block.One-Mitbegründer und CEO Brendan Blumer ist der Meinung, dass Bitcoin auf dem Weg ist, Gold als Wertanlage zu ersetzen. Genau aus diesem Grund muss Bitcoin auch gar nicht skalieren können.

Einige Menschen argumentieren ständig, dass Bitcoin nur einen bestimmten Wert erreichen kann, wenn er mehr Transaktionen pro Sekunde schafft, als er momentan in der Lage ist. Mit 3-7 Transaktionen pro Sekunde ist er für viele Anleger schlicht zu langsam. So kann der Bitcoin (laut vielen Kritikern) niemals ein internationales Publikum erreichen.

Brendan Blumer ist jedoch der Ansicht, dass Bitcoin möglicherweise nie skaliert werden muss, da es bereits auf dem besten Weg ist, „digitales Gold“ zu werden. Das Unternehmen von Brendan Blumer (Block.one) hat im vergangenen Jahr 4 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Diese Rekordsumme wurde beim Verkauf von EOS-Token erzielt.

Bitcoin (BTC) muss im Kern nicht skalieren können

Blumer ist überzeugt, dass die meisten wirtschaftlichen Aktivitäten nicht auf der Bitcoin-Blockchain selbst stattfinden werden. Stattdessen werden die meisten alltäglichen Transaktionen auf Anwendungen umgestellt, die auf einer Second-Layer-Lösung, wie beispielsweise das Lightning Netzwerk, basieren.

Die Vorhersage vom CEO spiegelt den letztjährigen Bericht von Microsoft wider. Microsoft ist zu der Erkenntnis gekommen, dass Skalierungslösungen wie das Lightning Netzwerk einer „On-Chain-Skalierung“ überlegen sind. Das bedeutet im Klartext, das Microsoft es nicht für die beste Option hält, die Blockgröße vom Bitcoin (derzeit 1 MB) einfach zu erhöhen, damit mehr Transaktionen in einen Block hineinpassen.


Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com

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#253143541 – © Anton / Fotolia.com – Titelbild

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