Coinbase bekommt viele Beschwerden, mögliche Betrugsvorwürfe?

 

Die US-amerikanische Krypto-Börse Coinbase wird von vielen Nutzern in die Mangel genommen, da das Unternehmen derzeit auf die steigende Nachfrage nicht vorbereitet ist.

 
 

Coinbase gerät ins Fadenkreuz

Auf über 100 Seiten mit Beschwerden bei der SEC (Securities and Exchange Commission), die Mashable nach einem fünfmonatigen FOIA-Prozess (Freedom of Information Act) erhalten hat, bröckelt langsam das Vertrauen in den Akteur im Bereich der Kryptoszene.

Es scheint, dass das Unternehmen von seinem eigenen Erfolg überwältigt ist und nicht damit klarkommt. Die Frustration der Nutzer über die Plattform ist offensichtlich, da der Kundenservice auf ganzer Linie versagt.

Ein wiederkehrendes Thema in den SEC-Beschwerdeakten, die Mashable erhalten hat, ist das scheinbare Verschwinden des Geldes vieler Händler. Die Reaktion seitens Coinbase wurde zunehmend als gleichgültig empfunden und somit stieg auch der Frust von vielen Usern.

 
 

Verzweiflung breitet sich aus

In den Beschwerden ging es meistens um das nicht Erhalten von Geldmitteln. Die Nutzer wanden sich an Coinbase und bekamen alle mehr oder weniger die gleiche Antwort: „Wir haben derzeit viele Probleme und wir werden uns an Sie wenden.“

 
 
 
 

Derselbe Kunde meinte, durch dieses Ereignis $5.000 USD verloren zu haben. Er stellte außerdem folgende Behauptung auf: „Ich glaube, das Unternehmen hält mein Geld, um zusätzlich mit meiner Investition Geld zu verdienen.“ Das Lesen der Beschwerden zeigt ein beunruhigendes Muster von Kunden, die behaupten, Tausende von Dollar wegen der angeblichen Misswirtschaft von Coinbase zu verlieren.

 
 

Coinbase bezieht Stellungnahme

Der Coinbase-Sprecher führte die bestehenden Probleme auf die boomende Nachfrage und das schnelle Wachstum zurück. "Im Jahr 2017 erlebte der Kryptowährungs-Raum einen tiefgreifenden Aufschwung im Mainstream-Bewusstsein und -Wachstum", erklärte der Sprecher. Als Teil davon stieg die Nachfrage der Verbraucher nach unseren Dienstleistungen um das 40-fache und wir erlebten im November und Dezember dieses Jahres ein Transaktionsvolumen, das um 295 Prozent wuchs."

Es wurde noch hinzugefügt, Coinbase habe seinen Kundenservice erheblich verbessert und um mehr als 150 Prozent aufgestockt. Damit soll die durchschnittliche Zeit bis zur ersten Antwort auf unter zehn Stunden, für mehr als 95 Prozent der eingehenden Kundenanliegen reduziert werden.

 
 

Abschließend

Sicherlich ist das alles eine große Verbesserung und ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dennoch hat Coinbase noch eine Menge vor sich. Es wird einiges an Zeit kosten, um den guten Willen und das Vertrauen seiner Nutzer zurückzugewinnen.

Letztlich sind wir alle nur Menschen und wir machen alle Fehler. Dies zeigt uns, dass auch die vermeintlich Guten und Großen in unserer Kryptowelt in Schwierigkeiten geraten können, vor allem wenn Sie selbst der Auslöser dafür sind.


Hattest du schon einmal Probleme bei Coinbase? Lass es uns in den Kommentaren wissen oder tausch deine Meinung mit unserer Community in Telegram aus.

 


Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com
mashable.com

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