Coinbase erhält Genehmigung, um Security Token anzubieten

Die Kryptowährungsbörse Coinbase Inc. hat grünes Licht von der SEC (Securities and Exchange Commission) sowie von der FINRA (Financial Industry Regulatory Authority) erhalten. Digitale Währungen, die als Wertpapiere gelten, darf man nun auflisten. Außerdem wurde auch eine Übernahme von drei Unternehmen, die den Kryptowährungshandel erleichtern sollen, gestattet.

Coinbase Inc. hat bekannt gegeben, dass die SEC und die FINFRA den Kauf von drei Unternehmen genehmigt haben, die es dem Kryptwährungshandel ermöglichen werden, sogenannte „Security Tokens“ unter der Bundesaufsicht anzubieten. Ein Coinbase Sprecher sagte, dass die Regulierungsbehörden seinen Antrag genehmigt haben, um Digital Wealth LLC, Venovate Marketplace Inc. und Keystone Capital Corp zu erwerben.

Venovate und Keystone sind beide bei der SEC sowie FINRA als Broker registriert. Digital Wealth verfügt über eine SEC-registrierte Anlageberaterlizenz, während Venovate auch als alternatives Handelssystem lizenziert ist. Die Übernahme ermöglicht es Coinbase, sein Angebot, um Security Tokens zu erweitern. Außerdem auch als Broker, alternatives Handelssystem und registrierter Anlageberater zu agieren.

Coinbase hat die Erwerbspläne zunächst am 6. Juni bekannt gegeben und bereits jetzt ist es greifbar. Es ist klar zu erkennen, dass Coinbase die korrekten Wege gehen will und nur mit Unternehmen kooperiert, die von den Regulierungsbehörden akzeptiert werden.

Was versteht man unter Security Token

Wenn ein Krypto-Token seinen Wert aus einem externen, handelbaren Vermögenswert bezieht, wird es als Sicherheitstoken bzw. „Security Token“ klassifiziert. Die Token unterliegen somit den Bundeswertpapiervorschriften. Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften kann kostspielige Strafen nach sich ziehen. Das kann zur Folge haben, dass ein Projekt somit zum Entgleisen droht, da es nicht finanziert wird.

Was hat das nun für Auswirkungen

Das Erreichen der direkten staatlichen Regulierungsaufsicht ist ein Meilenstein und zugleich eine Herausforderung. Alternative Handelssysteme, die unabhängig von den öffentlichen Börsen funktionieren, könnten letztendlich Milliarden von Dollar, die von den ICOs ausgehen, verwalten. Das bedeutet aber auch, dass die Unternehmen von den Aufsichtsbehörden strengstens unter die Lupe genommen werden. Eine Menge Papierkram und Bürokratie kommt hier auf.

Nach Angaben der SEC sind die meisten Coins, die in ICOs verkauft werden, Wertpapiere. Das heißt sie unterliegen den Bundesvorschriften. Es wird daher von den Emittenten, den Herausgebern der Tokens verlangt, sich zu registrieren und sich an Bundesvorschriften zu halten. Die gleiche Anforderung gilt für die Plattformen, die den Handel mit diesen Token bzw. digitalen Währungen abwickeln.

Coinbase zieht mehr Coins in Betracht

Letzte Woche gab die Kryptowährungsbörse bekannt, dass sie die Aufnahme von fünf neuen Kryptowährungen in ihre Handelslisten prüft. Jedoch weist Coinbase darauf hin, dass sie nicht garantieren die neuen Token zum Handel zuzulassen.

Es handelt sich hierbei um:

Außerdem gab Coinbase bekannt, dass es Ethereum Classic (ETC) und ERC20 Token unterstützen wird. Das Unternehmen sagte damals, dass seine Entscheidung ERC20 hinzuzufügen, „den Weg für die zukünftige Unterstützung von ERC20-Assets für Coinbase Produkte ebnet“.

Nachrichtenquelle:
blog.coinbase.com
bloomberg.com
cointelegraph.com

Bildquellen:
#194132345 – © monsitj / Fotolia.com – Titelbild – zugeschnitten

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