Coinbase muss wegen Bitcoin Cash Insiderhandel vor Gericht

 

Gegen Coinbase wurde eine neue geänderte Sammelklage eingereicht, die detaillierter darlegt, wie Insider angeblich von der Einführung von Bitcoin Cash, im Dezember letzten Jahres, durch die Kryptobörse profitiert haben sollen.

 
 

Am Dienstag, dem 20. November, wurde eine überarbeitete Version der Klage gegen Coinbase beim U.S. District Court for the Northern District of California eingereicht. Die Sammelklage enthält nähere Einzelheiten darüber, auf welche Weise Insider angeblich von der Einführung von Bitcoin Cash durch die Kryptobörse im vergangenen Dezember profitiert haben sollen.

Die Einreichung erfolgt knapp einen Monat nachdem Bundesrichter Vince Chhabria zunächst die ursprüngliche Klage von Jeffrey Berk abgewiesen hat. Anscheinend war es dem Kläger nicht gelungen, die von Coinbase zu leistenden Pflichten ausreichend zu beschreiben und was seiner Meinung nach Coinbase hätte tun sollen oder wie der Rollout reibungsloser hätte verlaufen können.

 
 

Die aktualisierten Argumentationen

Nun konzentriert sich eine überarbeitete Version der Klage darauf, dass die Börse angeblich mit ihren eigenen Listing-Regeln in Konflikt gerät. In der geänderten Beschwerde wird behauptet, dass der Rollout von Bitcoin Cash gegen die Token-Listing-Standards im GDAX (jetzt Coinbase Pro) verstoßen habe.

Während Coinbase sagte, dass es die Investoren vorzeitig darüber informieren wird, wann es Bitcoin Cash Auszahlungen zulassen würde, eröffnete es stattdessen Withdrawals ohne Vorwarnung, behauptet die Klage. Außerdem stellen die Kläger die Behauptung auf, dass zu der Zeit als Bitcoin Cash gelistet wurde, auf der Plattform nur Bestellungen erlaubt waren, was den Preis in die Höhe trieb.

 
 

"Der plötzliche Start (von BCH) war tatsächlich Teil eines Angriffs von Coinbase (und CEO Brian Armstrong), um den Preis von BTC zu drücken und den Preis von BCH zu erhöhen sowie mehr Transaktionen und eine höhere Rentabilität für Coinbase zu fördern.“

 
 

Wie geht es weiter?

Obwohl das Unternehmen zwar eine interne Untersuchung zum Thema Insiderhandel durchgeführt hatte, ist Coinbase jedoch im Juli zu dem Schluss gekommen, dass eine solche Aktivität nicht stattgefunden habe.

Die Kläger verlangen nun Schadenersatz und Rückerstattung in einem noch festzulegenden Betrag sowie die Kosten, die im Rahmen der Klage entstehen. Das Dokument schließt mit der Forderung nach einem Geschworenenverfahren zu den aufgeworfenen Fragen.

Coinbase muss bis zum 20. Dezember, und damit noch vor der Anhörung selbst, eine Antwort geben. Nutzer, die eine Sammelklage gegen die US-Kryptobörse eingereicht hatten, können ihr Anliegen bei der Anhörung am 31. Januar 2019 vor Gericht vorbringen.

Die neuesten Anschuldigungen tragen zusätzlich zur negativen Publicity bei, mit der BCH aktuell konfrontiert ist. Eine umstrittener Hard Fork vom 15. November hatte eine große Marktvolatilität und einen Hard Fork ausgelöst.

 
 
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Nachrichtenquelle:
coindesk.com
cointelegraph.com

Bildquellen:
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