Coinbase und 0x (ZRX) Listing – War das eine Insider Aktion?

 

Die Investmentgesellschaft „Scalar Capital“ soll seine persönlichen Verbindungen zu Coinbase benutzt haben, um die Kryptowährung 0x (ZRX) auf Coinbase zu listen. Einige vermuten, dass Mitglieder von Scalar Capital frühe Investoren von ZRX sind.

 
 

Linda Xie, ehemalige Produktmanagerin bei Coinbase, ist derzeit Managing Director bei Scalar Capital, ein Unternehmen, das sie ebenfalls mitbegründet hat. Linda Xie‘s Mann ist der 0x (ZRX) Mitbegründer Will Warren. Dann wäre da noch Jordan Clifford, der damals leitender Wachstumsingenieur bei Coinbase war, jedoch heute Geschäftsführer bei Scalar Capital ist. Auch er war bei der Mitbegründung von Scalar Capital dabei.

Darüber hinaus ist Maksim Stepanenko sowohl Berater von Scalar als auch Ingenieur bei Coinbase; entscheidend war seine Mitarbeit bei der Erstellung des "Digital Asset Framework" (DAF) von Coinbase - für die Auflistung neuer Assets. Er ist im DAF-Dokument als Softwareentwickler angeführt. Stepanenko hat Berichten zufolge die Verbindung von Scalar Capital zu Coinbase aus seinem Twitter-Profil gelöscht.

 
 

ZRX wurde früh Investoren vorgestellt

Es ist nicht ganz klar, ob Scalar Capital in 0x investiert hat. Dies konnte an dieser Stelle nicht nachgeprüft oder bestätigt werden. Jedoch sind anscheinend einige wichtige Scalar-Mitglieder frühe Investoren von 0x. Außerdem hat das Management von Scalar das Projekt ZRX seinen Investoren bei einer Präsentation namens "Pitchdeck“ vorgestellt. Dort betonte das Unternehmen wiederholt seine Verbundenheit mit Coinbase sowie den Zugang zu "asymmetrischen Informationen" und dem "frühem Zugang zu Projekten".

Die Quellen bei Coinbase leugnen, dass Scalar Capital irgendeinen Einfluss auf die Entscheidung hatte, 0x zu listen. Trotz des „Leaks bzw. Versprecher“ beim Pitchdecks leugnet die Quelle auch, dass Scalar Capital Insiderwissen darüber hatte, wann Coinbase 0x listen sollte und ob sie ZRX überhaupt listen werden.

 
 

Coinbase ist öfter unter Beschuss

Coinbase war bereits in der Vergangenheit mit Vorwürfen des Insiderhandels konfrontiert, von denen der bemerkenswerteste im Zusammenhang mit der Notierung von Bitcoin Cash im Dezember 2017 war. Ein dramatischer Preisanstieg folgte nach einer überraschenden Ankündigung der Notierung von Bitcoin Cash. Danach fiel der Kurs von einem Höchststand von 9.500 USD auf 1.550 USD.

Die „Office of the Attorney General of New York“ (OAG) stellte jedoch bei der Durchführung ihres Virtual Markets Integrity Report im September fest, dass keiner der für den Bericht kontaktierten Börsen, einschließlich Coinbase, "eine einheitliche Methodik verwenden, ob und warum man einen bestimmten virtuellen Vermögenswert listen würde".

Die OAG stellte auch fest, dass Coinbase im Gegensatz zu Gemini und Bittrex, keine regelmäßigen Angabepflichten von ihren Mitarbeitern, über deren Handelsgeschichte und ihren aktuellen virtuellen Vermögenswerten, verlangt.

 
 
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Nachrichtenquelle:
cryptoglobe.com
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