Craig Wright behauptet erneut Satoshi zu sein und kritisiert Ethereum aufs Heftigste

Der leitende Wissenschaftler von nChain, Craig Wright, kritisierte Ethereum gegenüber einem führenden US-Regulierer. Gleichzeitig behauptete er aufs Neue, Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, zu sein.

Nachdem die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) um öffentliches Feedback zu Ethereum sowie der Technologie und Verwendung dahinter gebeten hat, gab der australische Unternehmer am 15. Februar seine Antwort bekannt. Zuallererst stellte er klar, dass er Nakamoto sei.

„Mein Name ist Dr. Craig Wright und unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto habe ich ein Projekt abgeschlossen, das ich 1997 begonnen habe und das teilweise bei der australischen Regierung im Rahmen eines AusIndustry-Projekts eingereicht wurde, das bei der Innovationsabteilung als BlackNet registriert ist.“

Ende Dezember 2015 brachte Wright die allererste Behauptung auf, der Schöpfer von Bitcoin zu sein. Obwohl er einige Unterlagen als Beweis anbot, konnten damit noch nicht viele überzeugt werden. Wright versprach sogar, als Bezeugung Bitcoins zu bewegen, die von Satoshi in den ersten Tagen der Kryptowährung generiert wurden. Soweit kam es allerdings nie.

Scharfe Kritik gegenüber Ethereum

In seiner Antwort auf die CFTC kritisierte Wright besonders die Technologie und die Leitung von Blockchain und Smart Contract Plattform Ethereum.

„Ethereum ist eine schlecht gestaltete Kopie von Bitcoin, die mit dem Ziel entwickelt wurde, das Versprechen von Smart Contracts und Skripten zu erfüllen, die innerhalb von Bitcoin geliefert wurden, die aber von Bitcoins Kern-Entwicklern, die versuchten, anonyme Transaktionen innerhalb des Systems zu ermöglichen, behindert wurden.“

Wright spricht weiters an, dass das Ethereum-Netzwerk nicht skalierbar ist und seine Rechengrenzen bereits erreicht hat. Das Netzwerk soll, laut ihm, nur zur Kapitalschaffung effektiv genutzt werden, indem illegale Geschäfte genutzt werden, um nicht-technische Parteien zu täuschen.

Das Bitcoin-Netzwerk hingegen kann in einer Weise eingerichtet werden, die eine „unendliche Skalierung“ ermöglicht, schrieb Wright. Bitcoin kann „einfache Verifikationen an der Chain hinterlassen, die ein System ermöglichen, das global skaliert werden kann und eine verteilte Berechnungsmethode liefert“. Die einzige Möglichkeit, um Ethereum skalieren zu können, besteht darin, das Modell zu ändern, um Bitcoin zu kopieren, fügte er hinzu.

Dezentralisierung ist ein Mythos

Wright sprach auch das Governance-Modell von Ethereum kritisch an:

„Das Governance-Modell in Ethereum wird von einer zentralen Gruppe kontrolliert, die irreführende Aussagen verwendet, die besagen, dass sie dezentralisiert sind, um die betrügerischen Machenschaften einer digitalen Sicherheit zu vertuschen. Alle Entscheidungen werden von einer zentralen Gruppe getroffen.“

Er argumentierte auch, dass Dezentralisierung ein Mythos ist, da die Kontrolle von Bitcoin oder Ethereum „auf diejenigen beschränkt ist, die Knoten betreiben und dies sind Personen, die in großen Rechenzentren und nicht in Heimnetzwerken laufen“.

Wright beendet das Dokument, indem er sich bereit erklärt unter Eid auszusagen, was seine Behauptungen betrifft. Viele Skeptiker fordern Wright nun auf, seine Behauptung tatsächlich zu beweisen, indem er, wie damals versprochen, Satoshis erste Bitcoins bewegt.


Nachrichtenquelle:
coindesk.com

Bildquellen:
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