Craig Wright sagt, dass Binance Wash-Trading und Geldwäsche betreibt

Kurz nachdem Binance Bitcoin SV (BSV) delistet hat, sagte Craig Wright, dass die Kryptobörse Geldwäsche, Wash-Trading und Marktmanipulation betreibt. Außerdem stellte er auch Anschuldigungen gegen McAfee und die Exchanges Kraken und Shapeshift auf.

Aktualisiert am 30. April 2019

Vor wenigen Wochen hat Craig Wright eine Reihe von Klagen gegen Personen eingereicht, die daran zweifeln, dass er der Erfinder von Bitcoin ist. Nur einige Tage später, äußert Wright Provokationen, Beleidigungen und Anschuldigungen. Dies scheint eine Reaktion darauf zu sein, dass mehrere seriöse Exchanges wie Binance und Kraken seinen BSV-Coin aus ihrer Plattform entfernt haben.

In einem Interview warf Wright der größten Kryptobörse Binance vor, sich mit Wash-Trading und Geldwäsche zu beschäftigen:

Du hast Dinge wie CZ (Changpeng Zhao, Binance CEO) dort und Binance, das ein super Bucket-Shop ist, die im Grunde genommen Geldwäscheorganisationen sind. Sie waschen den Handel und betreiben Geldwäsche. So verdienen sie Geld. Deshalb wollen sie nicht, dass ich rede. Sie wollen mich zum Schweigen bringen. Weil das eine kriminelle Organisation ist.

Darüber hinaus behauptete Wright auch, dass die führende Kryptobörse an Marktmanipulationen beteiligt ist, indem sie die Kryptopreise durch Vorankündigungen vor dem Shorten pumpt. Er schätzt, dass sie mit solchen Aktivitäten „das Hundertfache des Geldes verdienen könnten, das sie gestohlen haben“.

Der selbsternannte Bitcoin-Schöpfer behauptete auch, dass der Binance CEO (CZ) persönlich schuldig sei und erklärte, dass „Menschen wie CZ illegale Drogenindustrien unterstützen“.

„McAfee und Binance unter einer Decke“

Der selbsternannte Bitcoin-Schöpfer äußerte sich auch zu US-Präsidentschaftskandidaten und Kryptoinfluencer John McAfee, der kürzlich sagte, dass er weiß, wer der wahre Satoshi ist. Demnach sei es Mr. Wright auf keinen Fall.

Dem entgegnete Wright, dass „Leute wie John McAfee eine Karriere aufgebaut haben, indem sie ein Betrüger sind“. Er fügte hinzu, dass er McAfee vor Gericht will, der dafür verantwortlich ist, Leute betrogen zu haben und Token-Betrug zu betreiben.

Außerdem machte Wright eine Anschuldigung, dass McAfee ein Komplize von Binance sei:

Also machen sie (Binance) im Grunde genommen diese Vorankündigungen, bei dem unter anderem Herr Betrüger John McAfee behilflich ist … er wird etwas aufmischen, das den Preis in die Höhe treibt und Leute dazu bringt, ihre Ersparnisse und Investitionen in sie zu stecken, und sie (Binance, McAffe) werden dann den Mist shorten.

Andere Börsen sind ebeso schuldig, so Wright

Neben den Anschuldigungen gegenüber Binance, behauptete Wright auch, dass die anerkannten Kryptobörsen Kraken und Shapeshift ebenfalls Geldwäsche und Wash-Trading Aktivitäten betreiben:

Was diese Kerle tun, ist, dass sie Geld von überall auf der Welt nehmen und es durch ihr System pumpen und durch Tether, das auch ein kriminelles Geldwäschesystem ist, zurückkehren, sodass es im Bankensektor verloren geht. Sodass die Menschen, die in russischen Gruppen, in Zypern, in Afrika Gewehre kaufen, Waffen kaufen und Menschen verkaufen können. Und sie können es tun, weil sie im Gegensatz zu Bitcoin ein ganzes Wash-Trading ohne Audit Trail haben.

„Das ist es also, worum es bei Dingen wie Binance wirklich geht“, fügte er hinzu. Wright erklärte auch, dass das „schmutzige Geld“ an niedrige KYC-Börsen geschickt wird. Von dort soll es herumgetradet werden und in verschiedenen Privacy Coins gesteckt bzw. wieder herausgenommen werden, um dann auf anderen Börsen als scheinbar sauberes Geld zu migrieren.

So kann man laut Wright schmutziges Geld „spülen“ und die Tatsache komplett vertuschen, dass es von all diesen illegalen Geschäften stammt.


Nachrichtenquelle:
ccn.com
cryptocrimson.com
finder.com

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