Craig Wright wird gezwungen, seine BTC-Adressen vor Gericht zu veröffentlichen

Die Familie des verstorbenen Dave Kleiman verklagte Craig Wright wegen angeblichen Diebstahls zwischen 300.000 und 1 Million Bitcoin. Nun wird Craig Wright dazu aufgefordert, seine BTC-Adressen zu veröffentlichen.

Das US Bezirksgericht des südlichen Bezirks von Florida, hat den selbsternannten Bitcoin-Schöpfer Craig Wright dazu aufgefordert, eine Liste seiner Bitcoin-Adressen zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich um die Adressen mit seinen Bitcoin-Beständen bis zum 31. Dezember 2013.

Es bleiben noch zwei Tage, da Wright verpflichtet ist, die Adressen bis zum 8. Mai 2019 dem Gericht zur Verfügung zu stellen. Craig Wright behauptete jedoch, dass er keine vollständige Liste der Adressen habe. Außerdem behauptet Wright, dass er 2011 das Eigentum von all seinen Bitcoins auf einen „Blind Trust“ übertragen habe.

Auf diese Aussage ist das Gericht eingegangen. Er hat nun bis zum 9. Mai eine Kopie aller Dokumente, im Zusammenhang mit der „Gründung, Verwaltung und Betrieb“ des Trusts, vorzulegen. „Faketoshi“ befindet sich nun in einer verzwickten Situation. Wenn er die Adressen nicht vorlegt, wird ihm das bei der „Kleiman-Klage“ sicher nicht zugunsten kommen.

Um welche Klage handelt es sich hier?

Craig Wright ist in sehr vielen Klagen involviert. Ob als Kläger oder Angeklagter, einige Leser kennen sich einfach nicht mehr aus. Beispielsweise hat er vor kurzem Hodlonaut angeklagt. Außerdem noch Vitalik Buterin und Peter McCormack.

Doch hier handelt es sich um die Klage von der Familie Kleiman, wo der selbsternannte Satoshi der Angeklagte ist. Im Jahr 2011 hatten David Kleiman und Wright eine Partnerschaft geschlossen, um ein Bitcoin-Mining-Unternehmen namens „W&K Info Defense Research LLC“ zu gründen. Inzwischen ist David Kleiman verstorben, von dem viele vermuten, dass er möglicherweise an der Entwicklung von Bitcoin beteiligt war.

Die hinterbliebene Familie Kleiman ist der Meinung, dass der selbsternannte Satoshi Nakamoto sich verschworen hat, das Eigentum an den Bitcoins von David zu beanspruchen. Nach Davids Tod im Jahr 2013 kontaktierte Craig Wright die Kleiman Familie und behauptete, er wolle bei der Veräußerung des Bitcoin-Vermögens von David helfen. Doch angeblich hat Wright das Geld nie zurückgegeben.

Der Nachlass von Dave Kleiman verklagte Craig Wright wegen Diebstahls zwischen 300.000 und 1 Million Bitcoin.


Nachrichtenquelle:
coindesk.com
dailyhodl.com

Bildquellen:
#261466099 – © promesaartstudio / Fotolia.com – Titelbild

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