Cryptopia: 40 Handelspaare aktiviert – Opfer erhalten Entschädigung

Die einst gehackte Kryptobörse „Cryptopia“ nimmt den Handel mit 40 verschiedenen Handelspaaren wieder auf. Der Börse wurde vor geraumer Zeit 10 Prozent ihres Kapitals gestohlen.

In einem Tweet gab das Unternehmen bekannt, dass sie den Handel mit einigen Paaren wieder aufgenommen hat.  Rund 40 Handelspaare sind wieder aktiv, die Cryptopia als „sicher“ eingestuft hat.

Die Kryptobörse ist bemüht, weitere Handelspaare aufzunehmen, davor muss aber jeder einzelne Coin überprüft werden. Eine Liste mit den aufgenommenen Paaren kann hier eingesehen werden.

Erst Mitte Januar wurde bei einem Hack auf die Börse „Cryptopia“ rund 16 Millionen Dollar gestohlen. Decentralbox berichtete, dass das rund 10% des gesamten Vermögens von Cryptopia war. Das gestohlene Geld sind die Kryptowährungen ihrer Kunden.

Opfer des Hacks von Cryptopia erhalten Entschädigung

Es wird darauf hingewiesen, dass betroffene Benutzer eine „Rückerstattung“ erhalten werden. Die gehackte Börse schrieb den betroffenen Kunden ihren Plan zum Ausgleich ihrer Verluste. Diesen Plan erhielten alle Opfer des Hacks, per E-Mail, von Cryptopia.

Wenn ein Benutzer eine bestimmte Menge an Kryptowährungen gehalten und auch verloren hat, wird er eine Auszahlung sehen. Diese soll genau anzeigen, wie viel ein User verloren hat. Für jede Auszahlung werden die Kunden auch eine Einzahlung sehen. Die Einzahlung wird aber nicht in der gestohlenen Kryptowährung getätigt, sondern mit einem Token namens „CLM“

„CLM“ ist keine echte Kryptowährung oder Token und kann auch noch nicht gehandelt werden. Es ist lediglich eine Zahl in der Datenbank. Dieser CLM Token soll den Verlust für jede Kryptowährung des Benutzers in $NZD (Neuseeland-Dollar) zum Zeitpunkt des Hacks darstellen.

BitFinex entschädigte ihre Opfer auf dieselbe Art

Der Schritt ähnelt dem, was einst die Krypto-Börse „BitFinex“ tat. Diese verlor im August 2016 etwa 71 Millionen Dollar an Hacker. Nach dem Diebstahl hatte die Firma sogenannte BFX-Token an die Opfer verteilt. Bis zum April 2017 hatte BitFinex alle BFX-Token von den Opfern zurückgekauft.


Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com
ccn.com

Bildquellen:
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