Die Deutsche Börse schafft eine eigene Krypto- und Blockchain Abteilung

 

Der deutsche Kapitalmarktriese Deutsche Börse hat eine eigene Abteilung geschaffen, die sich mit der Anwendung der Blockchain-Technologie beschäftigt. Ziel ist es, die Blockchain-Technologie weiter voranzutreiben und weitere Märkte zu schaffen.

 
 

Die Einführung der neuen Abteilung

Laut einer Pressemitteilung hat die Deutsche Börse, die verschiedenen Anwendungen der Blockchain untersucht und will nun das Potenzial aus der Technologie schöpfen. Schon vor 2 Jahren entwickelte die Frankfurter Wertpapierbörse gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank einen Blockchain-Prototypen mit dem Schwerpunkt Wertpapierhandel. Nun hat man eine eigene Abteilung gegründet, die sich mit Krypto- und Blockchain-Technologien befassen soll. Das Projekt wird von Jens Hachmeister geleitet und besteht aus insgesamt 24 Teammitgliedern.

Hachmeister sagte, dass der Börsenbetreiber in verschiedene Initiativen investiert hat, um ein fundiertes Verständnis der Trends, der Technologie und ihres Potenzials zu schaffen. Allerdings seien diese Erkundungsschritte nicht konzernweit koordiniert worden.

 
 
"Um das volle Potenzial der Technologie für unsere Geschäfte zu nutzen, Effizienzsteigerungen und Erträge zu erzielen, ist ein zentral gesteuerter Ansatz notwendig, um mehr Wirkung zu erreichen."

Jens Hachmeister

 
 

Neue Märkte sollen entstehen

Der Leiter der neuen Abteilung „DLT, Crypto Assets and New Market Structures“ fügte hinzu, dass Blockchain eine wichtige Chance für die Schaffung neuer Marktstrukturen sei. Die Blockchain wird es ihnen ermöglichen, neue Produkte in ihre bestehenden Strukturen aufzunehmen und ihr bestehendes Angebot zu erweitern.

 
 

„Die digitale Wirtschaft im Allgemeinen ist auf dem Weg zur Dezentralisierung. In Zukunft wird es mehr Peer-to-Peer-Marktplätze und weniger Intermediäre (Vermittlungsstellen bzw. Finanzvermittler) geben. In dieser Hinsicht hat Blockchain das Potenzial, die Kapitalmarktinfrastruktur zu beeinflussen."

Jens Hachmeister

 
 

Eine Initiative für die Zukunft

Es ist ein strategisch kluger Schachzug von der Börse eine Abteilung dieser Art einzuführen. Zunächst wird es nur um die Blockchain Technologien gehen, doch wenn die Kryptos erst einmal zum Mainstream gehören, werden alle versuchen am Ball zu bleiben, damit man zu den „Big Playern“ in der Krypto-Szene gehört. Dem Anschein nach wartet man auf die Regulierungen von Kryptowährungen. Zur Sicherheit gründet man jedoch jetzt schon Abteilungen, um womöglich vorzusorgen und fit für die Zukunft zu sein.

 
 

Wie ist deine Meinung zu dieser neuen Abteilung? Wird die Deutsche Börse bald mit Kryptowährungen handeln?

 
 
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Nachrichtenquelle:
ccn.com
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