Die Maßnahmen der Fed könnten Bitcoin zum Erfolg verhelfen

Bitcoin statt Fiat
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Doch bevor ein wahrer Erfolg eintritt, muss sich Bitcoin parallel weiterentwickeln. Sollte das geschehen, sieht der Milliardär, Mark Cuban, den BTC auf Erfolgskurs.

Kürzlich setzte sich Mark Cuban, der milliardenschwere Besitzer der NBA Dallas Mavericks und Tech-Investor, mit dem prominenten Bitcoin-Bullen Anthony Pompliano zusammen, um über die globalen Märkte zu sprechen. Nach Ansicht des milliardenschweren Investors hat die Nummer eins Kryptowährung potenzial, wenn die Wirtschaft aufgrund des massiven Gelddrucks zusammenbricht und jeder alles verliert.

Bitcoin könnte also wahrscheinlich von dem anhaltenden Trend profitieren, da Regierungen und Zentralbanken vermehrt Geld drucken, um den wirtschaftlichen Abschwung, den wir derzeit erleben, zu bekämpfen. Man sollte sich hier bewusst werden, was die Federal Reserve derzeit tut:

  • Die Federal Reserve hat ihren Leitzins auf 0 Prozent gesenkt.
  • Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, kündigte in einer Pressekonferenz an, dass sich das Konjunkturpaket der US-Regierung auf etwa 6 Billionen Dollar belaufen wird.
  • Die Federal Reserve Bank von Minneapolis hat versichert, dass sie „unbegrenztes Geld“ habe.
  • Es gibt derzeit Meinungsverschiedenheiten über das Ausmaß der Rettungsaktionen für Unternehmen, die viele für zu groß halten im Vergleich zu dem relativ mickrigen Scheck über 1.200 Dollar, den alle Amerikaner bald erhalten werden.

Diese Faktoren könnten daher für Bitcoin langfristig zugutekommen, der im Vergleich zu Fiat-Währungen relativ dezentralisiert und knapp ist, nicht einer zentralen Behörde untersteht und grenzenlose Zahlungen ermöglicht. Sollte es der Wirtschaft und dem Finanzsystem nach all dem aber wieder gut gehen, dann hat Bitcoin laut Cuban nichts mehr zu sagen.

Bitcoin muss einfacher werden

Doch bevor Bitcoin etwas zu sagen haben wird, muss er sich weiterentwickeln und einfacher zu benutzen sein, so Cuban. Der Milliardär war schon immer vorsichtig, wenn es um Bitcoin geht – obwohl er selbst ein Investor in Unternehmen ist, die auf Kryptowährungen aufgebaut sind, und er sogar persönlich in Bitcoin investiert ist. Er warnt andere häufig davor, vorsichtig zu sein, weil er es dennoch als Glücksspiel empfindet.

Als Anthony Pompliano den Milliardär Mark Cuban fragte, was passieren müsse, damit er seine Meinung über Bitcoin ändere, erwähnte der Milliardär als Erstes den großen Nutzen und die leichte Verständlichkeit, auch für nicht technisch versierte Benutzer: „Es müsste so einfach zu benutzen sein. Bitcoin muss völlig reibungslos und für jeden verständlich sein“. Nur in einem solchen Fall, so behauptete Mark, könne man sagen, dass es eine Alternative zum Gold als Wertaufbewahrungsmittel sei.

Auch der CEO von BitMEX geht von starkem Aufschwung aus

Aber es ist nicht nur Mark Cuban, der diese Meinung teilt. Arthur Hayes, CEO von BitMEX, sagte in einem kürzlich veröffentlichen Artikel, dass er der Meinung ist, dass der Bitcoin immer noch auf dem Weg ist, bis zum Ende dieses Jahres 20.000 Dollar zu erreichen. Was den Grund dafür angeht, warum er glaubt, dass dies geschehen wird, so waren seine Gedanken ähnlich wie die von Mark Cuban. Arthur Hayes schrieb:

„Jeder weiß, dass die Wende kommt, deshalb werden Zentralbanker und Politiker alle ihre Mittel auf dieses Problem verwenden. Und ich wiederhole noch einmal: Das ist inflationär, denn mehr Fiat-Geld wird ein flaches bis abnehmendes Angebot an realen Gütern und Arbeitskräften nach sich ziehen. Es gibt nur zwei Dinge, die man während des Übergangs zu dem, was auch immer das neue System ist, besitzen muss, und das sind Gold und Bitcoin“.