Ethereum Foundation investiert 650.000 Dollar, damit Ethereum schneller wird

Ethereum News - Die ETH Foundation investiert ganze 650000 USD in Nimbus, damit diese an einer Lösung forschen können, um mehr leistungshungrige Anwendungen im Ethereum-Netzwerk ausführen zu können.
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Nimbus hat einen Zuschuss in Höhe von 650.000 Dollar erhalten, um seine Arbeit an Ethereum 2.0, dem nächsten großen Update des Protokolls, fortzusetzen.

Die Ethereum Foundation hat weitere 650.000 Dollar für Nimbus bereitgestellt, ein Projekt, das die Infrastruktur für Ethereum 2.0 aufbaut. Die Investition ist wichtig für den nächsten Schritt in der Entwicklung von Ethereum. Der Sinn von Nimbus sei es, Smartphones und Embedded-Geräte in die Lage zu versetzen, Smart-Contract-fähige Nodes zu betreiben.

Nimbus erhielt erstmals im März 2018 einen Zuschuss von der Ethereum Foundation als Teil des Förderprogramms für die skalierbare Forschung und Entwicklung von Ethereum. Mit der jüngsten Zuwendung würde sich das Gesamtengagement der Stiftung für Nimbus auf 1,65 Millionen Dollar erhöhen.

Das Team plant, die neuen Mittel zu verwenden, um mehr Ingenieure an Bord zu holen, um verteilte Speicherlösungen zu erforschen, die Implementierung der ETH2.0 Layer 2 vorzubereiten und technische Herausforderungen zu lösen.

Ethereum braucht dringend eine Skalierungslösung

Die Ethereum Foundation sucht nach Möglichkeiten, um das Ethereum-Netzwerk zu skalieren, da sie fast zum Bersten voll ist. Die Netzwerkauslastung ist in den letzten Monaten in die Höhe geschnellt und erreichte einen Höchststand von 90%. Sollte sie 100% erreichen, wird das Netzwerk erheblich langsamer und teurer in der Nutzung, was es für Unternehmen schwieriger macht, darauf aufzubauen.

Teil des Nimbus-Projekts ist es, herauszufinden, wie Ethereum skalierbar gemacht werden kann, sodass mehr Unternehmen es gleichzeitig nutzen und mehr leistungshungrige Anwendungen ausführen können. Die Ethereum-Blockchain ist derzeit zu ressourcenintensiv, um auf einem Smartphone ausgeführt werden zu können. Nimbus soll das ändern und wird deshalb in Nim geschrieben, einer leichten Programmiersprache, die für den Einsatz auf Handys – insbesondere auf älteren, nicht so leistungsfähigen – entwickelt wurde.