Ethereum: Private Transaktionen bald möglich durch neues Protokoll

Ernst & Young (EY) veröffentlicht ein Protokoll mit dem private Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain möglich sind. Das Zero-Knowledge Proof (ZKP)-Protokoll ist für die Allgemeinheit, um die Datenschutzstandards der Blockchain zu verbessern.

Für viele Unternehmen, Investoren und Privatpersonen war es stets ein großes Hindernis, dass sie keine privaten Transaktionen auf öffentlichen Blockchain-Netzwerken nutzen konnten.

EY gab vor kurzem bekannt, dass es sein Zero-Knowledge Proof (ZKP)-Protokoll für private Transaktionen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen wird, um die Einführung sicherer und privater Transaktionen über öffentliche Blockchain-Netzwerke zu fördern.

Die Hauptkomponente des Protokolls ermöglicht sichere und private Transaktionen im öffentlichen Ethereum-Netzwerk. Dies unterstützt fungible Token-Zahlungen, die mit dem ERC-20-Standard kompatibel sind, und einzigartige Vermögensübertragungen, die mit dem ERC-721-Standard kompatibel sind.

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Transaktionen, die mit dieser Technologie durchgeführt werden, sind für alle Benutzer der Blockchain privat, mit Ausnahme derjenigen, die berechtigt sind, die Informationen zu sehen. Unternehmen werden weiterhin in der Lage sein, Auditoren und Aufsichtsbehörden eine vollständige Rückverfolgbarkeit und Transaktionshistorie zur Verfügung zu stellen, ohne den Inhalt der Transaktion breiter bekanntzumachen.

Paul Brody, EY Global Innovation Leader, sagt:

„Öffentliche Blockchain-Netzwerke sicher und skalierbar zu machen, ist eine Priorität für EY. Der schnellste Weg, die Technologie zur Verbesserung der eigenen Privatsphäre zu verbreiten, war, sie öffentlich zugänglich zu machen. Der Goldstandard in Sachen Sicherheit wird nur durch intensive Überprüfungen und Tests erreicht, wie sie bei Public-Domain-Releases üblich sind.“

Das Unternehmen präsentierte diese neuartige Technologie bereits im Oktober 2018 auf der Ethereum Devcon in Prag. Der erste Prototyp war eine Version von „EY Ops Chain“, einer EY-Anwendungsplattform, die für den Einsatz auf der öffentlichen Ethereum-Blockchain angepasst wurde.

Brody ist der Meinung:

„Der effizienteste Weg, die Akzeptanz von Blockchain zu maximieren, besteht darin, dieses Protokoll der Community als echten Beitrag zur Verfügung zu stellen, ohne Bedingungen. Der einzige Weg, wie Blockchain-Netzwerke ihr wahres Versprechen an die Welt erfüllen, ist, wenn öffentliche Blockchains der bevorzugte Weg für Unternehmen und Investoren sind.“

Ernst & Young’s Softwarecode befindet sich noch in der Endabnahme und wird voraussichtlich in den nächsten vier bis sechs Wochen öffentlich zugänglich gemacht.


Nachrichtenquelle:
ey.com

Bildquellen:
#260551316 – © Tierney / Fotolia.com – Titelbild

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