Ethereums Hard Fork scheitert und braucht neue Lösungen

 

Die Hard Fork von Ethereum Konstantinopel hat nicht funktioniert, da vieles nicht so gelaufen ist wie man es sich vorgestellt hat. Es ist eher unwahrscheinlich, dass wir die ETH-Hard Fork noch in diesem Jahr erleben werden.

 
 

3 Hauptansatzpunkte von Ethereums Testnet-Upgrade

Die meisten Ethereum-Enthusiasten werden bemerkt haben, dass der Launch der Hard Fork von Konstantinopel auf dem Testnet nicht reibungslos verlaufen ist. Wichtige Probleme traten auf, als das Ropsten-Testnetz zum Stillstand kam. Obwohl alle Probleme seitdem gelöst sind, geben die folgenden drei Punkte wertvolle Einblicke, wie die Dinge in Zukunft gehandhabt werden müssen.

 
 

1) Sicherstellung der Miner-Unterstützung

Wenn es um Testnetze für bestimmte Kryptowährungen geht, sehen sie in der Regel weitaus weniger Miner als im Live-Netz. Das ist nur normal, denn Testnet-Coins haben keinen Wert und das Netzwerk erfordert wenig Aufwand, um sicherzustellen, dass Transaktionen verarbeitet werden können. Wenn jedoch Dinge wie ein Hard Fork Upgrade eingeführt werden, kann der Mangel an aktiven Minern sehr problematisch sein. Vieles kann aufgrund dessen nicht bzw. zu wenig getestet werden.

Einer der Hauptgründe warum das Upgrade in Konstantinopel zunächst nicht richtig aktiviert wurde ist, dass es nicht genügend Miner gab, um das Netzwerk voranzubringen. Es muss etwas getan werden, um die Miner zu animieren.

 
 

2) Mangel an upgegradeten Nodes

Das zweite große Problem in der Welt der Testnet-Upgrades ist der Umgang mit Nodes. Genauer gesagt, das Ropsten-Testnetz wurde von einigen wenigen Netzwerk-Nodes zur Verfügung gestellt. Wenn diese Nodes nicht auf die neueste Software aktualisieren, um Konstantinopel zu starten, wird die Einleitung des Forks ein Problem sein.

Als weitere Konstantinopel-fähige Nodes zu Ropsten hinzugefügt wurden, konnte das Netzwerk entsprechend vorankommen. Es ist unklar warum es vor dem Fork nicht genügend aktualisierte Nodes gab. Es ist ein sehr beunruhigendes Zeichen, da es auf ein mangelndes Interesse an diesem Upgrade hinweisen kann.

 
 

3) Keine Hard Forks oder Testversuche am Wochenende

Nur sehr wenige Menschen überwachen diese Branche an den Wochenenden, was sich auch auf die Testnetze als Ganzes auszuwirken scheint. Die Überlegung, den Testversuch am Wochenende zu starten war, dass mehrere Leute Zeit hätten, um dies nachzuverfolgen und zu unterstützen. Leider sah die Realität anders aus und es mangelte an Minern und Nodes. Es ist auf keinen Fall der ideale Zeitpunkt, besonders nicht für größere Upgrades wie diese.

 
 

Was ist deine Meinung zu ETH-Hard Fork? Welche Punkte müssten noch beachtet werden, damit so etwas nicht noch einmal passiert?

 
 
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Nachrichtenquelle:
bitcoinnews.com

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