Facebook gibt zu, dass Libra vielleicht nie starten wird

Facebook hat zugegeben, dass regulatorische Faktoren ein unüberwindbares Hindernis für den Start von Libra darstellen können.

Im letzten Quartalsbericht erklärt Facebook, dass Libra trotz der geplanten Einführung im Jahr 2020 seine Arbeit möglicherweise nicht fortsetzten wird. Berichten zufolge habe das Unternehmen die Besorgnis, die von Gesetzgebern und Regulierungsbehörden seit der Ankündigung des Projekts im Juni erfolgt ist, anerkannt.

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In seiner Einreichung bei der Securities and Exchange Commission (SEC) erklärte Facebook, dass Libra umfangreiche Prüfungen durch Regierungen und Aufsichtsbehörden in verschiedenen Rechtsordnungen erhalten habe. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Prüfungen fortgesetzt werden.

Facebook fuhr fort:  

„Darüber hinaus ist die Marktakzeptanz dieser Währung mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Daher kann nicht garantiert werden, dass Libra oder unsere damit verbundenen Produkte und Dienstleistungen rechtzeitig oder überhaupt zur Verfügung gestellt werden. Wir haben keine nennenswerten Vorerfahrungen mit der digitalen Währungs- oder Blockchain-Technologie, was unsere Fähigkeit, diese Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten, beeinträchtigen kann.“

Libra Projektleiter David Marcus, der Anfang des Monats von US-Senatoren in die Mangel genommen wurde, behauptet, dass das Projekt eine „effizientere, kostengünstigere und sichere Alternative“ für Menschen sein wird, die es sich nicht leisten können, Geld mit traditionellen Methoden zu überweisen.

Allerdings hat Facebook auch teilweise zugegeben, dass es die Daten aus Transaktionen von Libra sammeln würde, um seine Werbung gezielter zu gestalten. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Libra-Projekt – das potenziell zu einer Kryptoakzeptanz bei Milliarden von Facebook-Nutzern führen könnte – in vielen Ländern auf der ganzen Welt für Aufruhr gesorgt hat.

Zentralbanken, Regierungsminister und Watchdog-Chiefs haben sich zusammengetan, um mehr Informationen über das Projekt zu verlangen, aus Angst, dass es eine Bedrohung für das Geld der Zentralbank und die Finanzstabilität sowie einen Weg für Geldwäsche und Betrug darstellen könnte.

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Die G7-Staaten bildeten eine Task Force, die sich mit Fragen rund um Kryptowährungen befasste, jedoch mit einem stahlharten Fokus auf Libra. Sie kam Anfang Juli zu dem Schluss, dass für die Leitung des Projekts Vorschriften mit dem „höchsten Standard“ erforderlich sind.

Facebook sagte weiter in der SEC-Einreichung:

„Diese Gesetze und Vorschriften sowie alle damit verbundenen Anfragen oder Untersuchungen können die Einführung von Libra sowie die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen verzögern oder behindern, unsere Betriebskosten erhöhen, erhebliche Zeit und Aufmerksamkeit des Managements erfordern oder anderweitig unserem Geschäft schaden.“

Eine Facebook-Sprecherin der Filiale sagte, dass die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, Politikern und Experten entscheidend für den Erfolg des Krypto-Projekts sei. CEO Mark Zuckerberg gab auch teilweise zu, dass der Internet-Gigant zu groß geworden sei, und fügte hinzu, dass die Firma wahrscheinlich einfach aufgetaucht wäre und versucht hätte, ein Produkt selbst zu veröffentlichen“.


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Nachrichtenquelle:
coindesk.com
bitcoinist.com

Bildquellen:
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