Fidelity zeigt Interesse an Blockchain und Kryptowährungen

 

Der viertgrößte Vermögensverwalter und Onlinebroker Fidelity sei an der neuen Technologie durchaus interessiert. Eventuell könnte der erste eigene Coin bereits Ende des Jahres erscheinen.

 
 

Technologie als Vorsprung

In ihrer 72-jährigen Unternehmensgeschichte hatte Fidelity viele Innovationen miterlebt und auch selber mitgemacht. So war der Vermögensverwalter bereits in den 60er einer der ersten Finanzinstitute, welcher Hochleistungscomputer einsetzte. 1970 kamen dann die ersten gebührenfreien Telefonleitungen worüber Anlageprodukte vertrieben wurden. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten widmete sich Fidelity sehr der Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI), sowie auch der Erprobung und Erforschung anderer Nachwuchstechnologien. Der Unternehmenserfolg unterstreicht, dass der Finanzgigant auf das richtige Pferd gesetzt hat: mit einem totalen Kundenvermögen von 7 Billionen Dollar zählen sie zum viertgrößten Vermögensverwalter der Welt.

 
 

Kleine Schritte, um die Blockchain zu verstehen

Bereits vor einigen Jahren kamen erste Unternehmungen, um die Blockchain zu verstehen. Dabei meinte Fidelity CEO Abby Johnson:

 
 

„Vor ein paar Jahren waren ich und ein paar andere Führungskräfte neugierig, besonders was Bitcoin anbelangte. Wir setzten uns zusammen und meinten, dass wir das verstehen müssen.“

 
 

Unmittelbar danach folgten bereits erste Handlungen. Fidelity startete ein kleines Bitcoin-Mining-Vorhaben und erwarb sich Bitcoin zu einem Preis von $180. Allerdings schien es so, dass Fidelity mehr als überrascht war, wie sich der Preis zur damaligen Zeit entwickelt hatte. So meinte Johnson unter anderem, dass ehe sie sich versahen, der Preis von Bitcoin stieg und sie plötzlich damit Geld vedienten, obwohl das nie ihre Intention gewesen sei.

 
 

Erst vor kurzem teilte Johnson in der Firmenzentrale in Boston mit, dass sie ein Produkt in Planung hätten, allerdings wurde dies nicht konkretisiert. Genau genommen äußerte sich Johnson folgendermaßen:

 
 

„Wir haben ein paar Dinge im Gange, davon ist schon ein Teil erledigt, andere Sachen wurden aber abgelegt bzw. verworfen, weil die Zeit noch nicht reif ist. Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres einige Dinge bekannt geben können.“

 
 

Angesichts der Firmengeschichte und der Setzung in die Technologie ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass Fidelity einen eigenen Coin startet. Über genauere Pläne kann man momentan aber noch nichts genaueres sagen.

 
 

Firmen setzen auf Blockchain

In der jüngsten Vergangenheit zeigte sich, wie immer mehr Firmen auf die Blockchain-Technologie setzen. Blockchain und Kryptowährungen sind inzwischen kein Geheimtipp mehr, sondern mittlerweile eine große Chance für viele Firmen. Große Adressen wie Walmart, Tiberius Group AG aber auch Länder wie Österreich nehmen sich der Technologie an und versuchen dadurch eine Effizienzsteigerung zu bezwecken. Trotz der niedrigen Kurse 2018, sehen wir eine konstante Steigerung der Nachfrage. Die Preise mögen zwar noch unten sein, jedoch haben wir viele Unternehmen und Staaten die Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie in ihrem Alltag integrieren.

 
 

Was denkst du über die stetige Akzeptanz von Blockchain und Kryptowährungen in großen Firmen? Siehst du eventuell Möglichkeiten wie man selber davon profitieren kann?

 
 
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Nachrichtenquelle:
newsbtc.com

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