Frankreich gründet G7-Task Force für Kryptos – Verunsichert Libra die Regierungen?

Frankreich wird nach der Ankündigung von Libra eine G7-Task Force für Stablecoins bilden. Diese soll überprüfen, wie digitale Vermögenswerte reguliert werden sollen.

Frankreich richtet eine G7-Task Force ein, um zu untersuchen, wie Zentralbanken sicherstellen, dass Kryptowährungen wie die Facebook-Libra durch Vorschriften geregelt werden. Diese reichen von Geldwäschegesetzen bis hin zu Verbraucherschutzbestimmungen, sagte der französische Zentralbankgouverneur am Freitag.

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Frankreich ist derzeit Präsident der G7 – einem losen politischen Gremium, das sich aus sieben der führenden Wirtschaftsmächte der Welt zusammensetzt. Zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Mark Carney, dem Gouverneur der Bank of England, sagte er Reportern, dass die von Facebook geplante Kryptowährung „Libra“ nicht live gehen darf, wenn sie nicht den entsprechenden Standards entspricht.

Facebook Inc. kündigte diese Woche Pläne zur Einführung einer neuen globalen Kryptowährung namens Libra an, die Teil der Bemühungen ist, in den digitalen Zahlungsverkehr einzusteigen. Sie hat sich mit 28 Partnern, darunter Mastercard, PayPal und Uber, zusammengeschlossen, um die Libra Association zu gründen. Noch sind keine Banken Teil des neuen Konzerns.

Libra stößt bei vielen auf Ablehnung

Frankreich, das den Vorsitz der Gruppe der sieben Nationen führt, hat erklärt, dass es nicht gegen die Schaffung eines Instruments für Finanztransaktionen durch Facebook ist. Aber sie lehnt es entschieden ab, dass dieses Instrument zu einer eigenständigen Währung wird.

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Berichten zufolge fordert der französische Finanzminister Bruno Le Maire auch die G7-Zentralbankgouverneure und Hüter des globalen Währungssystems auf, das Kryptowährungsprojekt des Social Media-Giganten zu überprüfen und im nächsten Monat einen Bericht vorzulegen.

Das Libra-Projekt wird voraussichtlich irgendwann im nächsten Jahr in Betrieb gehen, aber es wurde bereits von Zentralbanken und Politikern auf der ganzen Welt kritisch geprüft. So warnte beispielsweise Markus Ferber, ein deutscher Abgeordneter des Europäischen Parlaments, dass Facebook eine „Schattenbank“ werden könnte und die Regulierungsbehörden sollten wachsam sein.


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Nachrichtenquelle:
reuters.com
theblockcrypto.com

Bildquellen:
#215126050 – © Ch_Alexandr / Fotolia.com – Titelbild

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