Frankreich lehnt kryptofreundliche Steueränderungen ab

 

Die französische Nationalversammlung hat eine Reihe von Steueränderungen abgelehnt. Diese zielten darauf ab, die Steuern für Kryptowährungs-Händler und -Nutzer zu senken.

 
 

Laut einem Bericht von news.bitcoin.com, lehnte die französische Nationalversammlung am Montag, dem 17. Dezember, eine Reihe von Steueränderungen ab, die Kryptowährungs-Händlern und -Nutzern zugutekommen sollten. Zu den abgelehnten Änderungen gehören jene, die Kapitalgewinne und -verluste sowie Krypto-Steuerbefreiungen betreffen.

 
 

Die abgelehnten Kryptoänderungen

So betrifft einer der zurückgewiesenen Vorschläge die Erhöhung der jährlichen Steuerbefreiung von 305€ auf 5000€ oder 3000€. Hierbei ist die französische Nationalversammlung der Meinung, dass die bestehenden 305€ bereits recht wohlwollend sind. Im Vergleich zur Besteuerung von Wertpapieren erscheint eine „Erhöhung auf 5000 Euro oder 3000 Euro besonders übertrieben“.

Zu den weiteren Änderungen, die keine Unterstützung fanden, gehört unter anderem eine, die es ermöglicht Kapitalgewinne auf der gleichen Grundlage und unter den gleichen Bedingungen wie Wertpapiere nach dem derzeitigen System zu besteuern. Weiters wurde der Vorschlag zur Unterscheidung zwischen normalen kryptographischen Aktivitäten und gelegentlichen Aktivitäten, die zu einer günstigeren Besteuerung der Krypto-Benutzer führen würden, abgelehnt. Ein Vorschlag über kryptobasierte Kapitalverluste wurde ebenso zurückgewiesen.

Darüber hinaus wurde auch eine Änderung, die in Artikel 16a dargelegt ist, abgelehnt, bei der Gewinne aus Kryptowährungen nur dann besteuert werden, wenn sie verkauft und auf ein Bankkonto transferiert werden, anstatt sie auf der Grundlage ihrer Werte zu besteuern, die an Krypto-Börsen in Fiat umgewandelt wurden.

 
 

30-prozentige Pauschalsteuer

Zwar wurden eine Reihe von Änderungsanträgen abgelehnt, doch die vorgeschlagene Pauschalsteuer von 30 Prozent für Transaktionen in Kryptowährungen war nicht Teil der am Montag behandelten Vorschläge. Sie ist daher noch Teil von "Artikel 16 Bis". Zum jetzigen Zeitpunkt werden Kryptoanlagen noch mit 36,2 Prozent besteuert, dabei entsprechen 19 Prozent Einkommensteuer und 17,2 Prozent Sozialabgaben. Auf der Sitzung der Nationalversammlung wurde darauf hingewiesen, dass "ein Pauschalsteuersatz wegen seiner Einfachheit und Rechtssicherheit positiv aufgenommen wird".

Reuters hatte zuvor erklärt, dass "Bitcoin-Gewinne derzeit mit einem Steuersatz von 36,2 Prozent besteuert werden, während andere Formen von Kapitalgewinnen auf andere Nicht-Immobilienvermögen mit pauschalen 30 Prozent besteuert werden". Die Nachrichtenagentur bemerkte weiter, dass "die Finanzkommission eine Änderung des Haushaltsentwurfs 2019 verabschiedete, die den Verkauf von Kryptoanlagen wie Bitcoin ebenfalls der 30-prozentigen Flatrate unterwerfen würde", wie news.Bitcoin.com berichtete.

 
 
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Nachrichtenquelle:
news.bitcoin.com

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