Hacker sind weiterhin dabei, 7.000 Bitcoin aus dem Binance-Hack zu waschen

Die Hacker, die über 7.000 BTC von Binance gestohlen haben, versuchen weiterhin, Gelder zu verstreuen, um die Verbindung zwischen den Bitcoins und dem Hack zu waschen und zu verschleieren.

Im Mai erlebte die weltweit größte Kryptobörse ihr erstes großes Sicherheitsleck, als Hacker 7.074 Bitcoins im Wert von über 82 Millionen Dollar ergaunert hatten. Binance deckte die Verluste aus dem Hack über den Fonds „SAFU“ vollständig ab.

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Nach dem Hack reagierten große Börsen mit einer schwarzen Liste der geraubten Gelder. Coinbase, Poloniex, Kraken und Huobi würden die Gelder einfrieren, sollten Hacker sie direkt auf Konten an den Börsen einzahlen. Um diese Kontrollen zu umgehen, haben die Hacker weiterhin die Gelder in einer aufwendigen Reihe von Transaktionen bewegt, um ihre Verbindung zum Hack zu verschleiern.

Coinfirm, ein Blockchain-Analytikunternehmen, lieferte dem Nachrichtenportal CryptoSlate einige Informationen über die Bewegung der Gelder. Es wurden kleine Mengen von BTC an sechs Börsen in den folgenden Mengen geschickt, um zu testen, ob sie erkannt und eingefroren werden.

  • Kraken: 5.9851 BTC
  • Huobi: 0.1259 BTC
  • BitX.co (Luno): 0.2987 BTC
  • BTC-Alpha: 0,0439 BTC
  • CoinGate: 0.0089 BTC
  • BitPay: 0.0009 BTC

Zum Zeitpunkt des Schreibens gibt es keine Stellungnahme der genannten Börsen.

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Der größte Empfänger von Geldern war jedoch ChipMixer, ein Bitcoin-Mixer, der Hunderte von Transaktionen zusammenmischt, um die Herkunft der Gelder zu verbergen. Mindestens 6.4634 BTC – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwa 79.134 US-Dollar wert – wurden an die Adressen des Mixers gesendet.

Da sich viele kleinere Börsen in ungeregelten Ländern befinden, ist es eher unwahrscheinlich, dass diese Gelder Schwierigkeiten haben werden, ihren Weg zu Fiat und anderen schwer zu verfolgenden Kryptowährungen wie Monero und Zcash zu finden.


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Nachrichtenquelle:
cryptoslate.com

Bildquellen:
#174320181 – © Parilov / stock.adobe.com – Titelbild

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