Hacker soll Kaution mit Bitcoin oder Kryptowährungen bezahlen

 

Ein US-Bundesgericht in Kalifornien hat einem Angeklagten erlaubt, seine Kaution mit der Kryptowährung Bitcoin zu bezahlen. Lokale Medien berichten, dies sei kein Einzelfall. Werden wir bald immer mehr mit Kryptowährungen zahlen?

 
 

Der Strafvorfall

Das Bundesgericht in Kalifornien hat einen neuen Präzedenzfall für die Welt geschaffen. Die Bundesrichterin in San Francisco, Kalifornien, hat einen Verbrecher angewiesen seine Kaution mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung seiner Wahl zu bezahlen.

Sind das etwa weitere Use Cases von Kryptowährungen? Wenn man mit Bitcoin oder anderen digitalen Währungen etwas kaufen kann, dann kann man wohl auch damit Strafen bezahlen, dachte sich die Bundesrichterin.

Laut der Daily Post, ist der Verbrecher ein 25 -jähriger junger Mann. Er wurde verhaftet und angeklagt, weil er das System des populären Videospielherstellers, Electronic Arts (auch bekannt als EA bzw. EA Sports) gehackt hatte.

 
 

Was genau wurde bei EA Sports gehackt?

Der Mann wird beschuldigt, das firmeninterne Computernetzwerk gehackt und somit Zugang zu 25.000 Konten gehabt zu haben. Diese Informationen erlaubten es ihm auf die „Credits“ der Konten zuzugreifen mit denen man virtuelle Gegenstände im Spiel kaufen kann. Anscheinend hat er somit mehrere Konten leergeräumt und das Geld in Kryptowährungen „zwischengelagert“.

 
 

Ist das Bezahlen von Kautionen mit Kryptos eigentlich rechtlich in Ordnung?

Nach Ansicht der Anwälte war das, was Bundesrichterin Jacqueline tat, im Bereich des Möglichen. In den Vereinigten Staaten haben Richter die Macht, Vermögenswerte jeglicher Art zu fordern, um die Kaution zu begleichen. Bis dato, hat man aber immer nur Immobilien, Autos, Gold etc. als Vermögenswerte betrachtet, jetzt auch Kryptowährungen.

 
 

Ein Punkt für Kryptowährungen

Die SEC hat gemeint, dass sie noch immer Sorge tragen bezüglich der Kryptowährungen. Es wird befürchtet, dass viel Manipulation und Geldwäscherei über den Krypto-Markt herrscht. Man weiß nicht so Recht wie man den Verbrechern das Handwerk legen soll. Jedoch kann man durch die Blockchain viel leichter die User identifizieren und somit auch Transaktionen nach verfolgen.

Die DEA (Drug Enforcement Administration) sagt, es wäre ihnen deutlich lieber, wenn Verbrecher Kryptowährungen benutzen. Diese Aussage sollten wir als einen Punkt zugunsten von Kryptowährungen werten. Erst vor kurzem sagte die DEA, dass sie ein besseres Verständnis für Kryptowährung im Allgemeinen hat und die digitale Währung ihnen bei Strafverfolgungen hilft.

 
 

Lilita Infante, Mitarbeiterin bei der DEA sagte zu Bloomberg:

„Die Blockchain bietet uns jede Menge Werkzeuge an, um Menschen identifizieren zu können und somit auch Strafrechtlich zu verfolgen. Ich möchte, dass sie weiterhin Kryptowährungen benutzen.“

 
 

Illegales Krypto-Vermögen ist somit nicht sicher

Wenn jemand denkt, dass sein illegaler Reichtum, in Kryptowährungen sicher ist, sollte es sich nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Denn wenn man vom Gesetz erfasst wird, können selbst Kryptowährungen das illegale Vermögen nicht schützen. Dies kann als eine positive Eigenschaft gewertet werden, da die SEC bzw. andere Regulierungsbehörden zum Nachdenken angeregt werden, dies als Vorteil zu sehen. Wenn man die „Cyber-Verbrecher“ mit der Blockchain verfolgen kann, wieso sollte man dann Kryptowährungen als Gegner sehen?

 
 

Was hälst du davon wenn Gerichte Kryptowährungen als Kaution fordern? Was kann man deiner Meinung in Zukunft noch alles mit den Kryptowährungen machen?

 
 
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Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com

Bildquellen:
hacker-1725256 - © xusenru / Pixabay.com - Titelbild

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