Hodlonaut gegen Craig Wright: Fall zieht nach Norwegen

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Die von Craig Wright eingereichte Klage gegen Hodlonaut wurde wegen fehlender Zuständigkeit abgewiesen. Das Verfahren soll stattdessen in Norwegen stattfinden.

Der Twitter-Nutzer „Hodlonaut“, bekannt für seine treue Unterstützung von Bitcoin, wurde letztes Jahr von Craig Wright rechtlich verfolgt, weil er ihn als Betrüger über soziale Medien bezeichnet hat. Wright versprach dann eine Belohnung von 5.000 Dollar für denjenigen, der Informationen über die wahre Identität von dem User preisgibt. Dies führte schließlich dazu, dass Hodlonauts Details öffentlich online gepostet wurden. Es ist unbekannt, ob die Belohnung bezahlt wurde.

Laut einem Tweet von Hodlonaut wurde die Klage nun abgewiesen:

„Der britische Gerichtshof hat heute ein Urteil in der gegen mich eingereichten Verleumdungsklage [Wright] gefällt. Der Richter entschied, dass Großbritannien nicht zuständig ist und das Verfahren gegen mich dort abgewiesen werden soll.“

Er fügte hinzu, dass der Fall in Norwegen zuständig sein wird und dass der Fall dort wieder aufgenommen werden könnte.

Ewige Gerichtsprozesse

Hodlonaut ist nur einer von vielen, der Wrights Streitlust zum Opfer fiel. So verklagte der selbsternannte Satoshi in der Vergangenheit auch den Gründer von Bitcoin.com und den Bitcoin-Cash-Befürworter Roger Ver, weil er ihn einen Betrüger nannte. Dieser Fall wurde ebenfalls wegen mangelnder Zuständigkeit verworfen. Wright verklagte auch den Podcaster Peter McCormack und Ethereum-Gründer Vitalik Buterin wegen Verleumdung und Diffamierung.

Doch Wright ist auch selbst von einer Klage betroffen. Er wurde vom Nachlass Dave Kleimans auf die Hälfte der Bitcoins verklagt, die er in den frühen Tagen geschürft hat. Der Anspruch ist, dass sowohl Kleiman als auch Wright die Coins zusammen geschürft haben und daher den Gewinn teilen sollten – der nun an Kleimans Nachlass gehen würde, da er im Jahr 2013 verstorben ist. Am Dienstag enthüllte Wright eine Liste von 16.404 Adressen, die er angeblich besitzt – er sagt aber, dass e auf diese keinen Zugang hat. Er weiß auch noch nicht, wie er an sie herankommt.