Kaum jemand zahlt mit Bitcoins – alle HODLN (halten) lieber

Bitcoin hat ein anhaltendes Problem, von dem nur wenige Menschen reden. Zu viele sehen die digitale Währung als langfristige Wertanlage, obwohl es doch ein dezentrales Zahlungsmittel ist.

Kaum jemand nutzt die weltweit größte Kryptowährung für etwas anderes als Spekulationen. Das bedeutet, dass fast niemand Bitcoin benutzt, um Dinge zu kaufen oder Dienstleitungen zu bezahlen. In der Bitcoin-Wirtschaft geht es immer noch hauptsächlich um Spekulationen, nicht um ein globales Zahlungssystem.

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Die Zahlen basieren auf den Daten des New Yorker Blockchain-Forschers „Chainalysis Inc.“ und zeigt die ersten vier Monaten des Jahres 2019. In diesem Zeitraum stammen lediglich 1,3% der wirtschaftlichen Transaktionen von Personen, die ihre Bitcoins bei Händlern ausgegeben haben.

In einer E-Mail von Bloomberg sagt Kim Grauer, Senior Economist bei Chainalysis:

„Die wirtschaftliche Aktivität von Bitcoin wird nach wie vor vom Börsenhandel dominiert. Dies deutet darauf hin, dass der wichtigste Anwendungsfall von Bitcoin nach wie vor spekulativ ist und die gängige Verwendung von Bitcoin für den täglichen Einkauf noch nicht Realität ist.“

Damit Bitcoin wirklich gedeihen kann, müssten BTC-Investoren öfter mit dem Bitcoin bezahlen. Es bringt nur wenig, wenn das Ökosystem einseitig wächst, indem die Akzeptanzstellen des Bitcoin wachsen. Die Leute müssen auch bezahlen damit, sodass es sich für die Händler lohnt, die digitale Währung zu akzeptieren.

„Ich HODL lieber, Bitcoin ist mehr wert in paar Jahren“…

Viele Investoren befürchten, dass BTC im Moment zu wertvoll ist, was theoretisch gesehen, stimmen könnte. Wer heute sein Essen mit Bitcoin bezahlt, könnte in paar Jahren mit derselben Menge an Bitcoin, für eine Woche Essen einkaufen. Dies sind die „Schattenseiten“ eines deflationären Zahlungssystems.

Doch so sollte man als Early-Adopter nicht denken. Natürlich kann es sein, dass man später mehr für seine Bitcoins bekommt. Wenn aber jeder so gedacht hätte, wäre Bitcoin nicht da, wo es heute ist. Das beste Beispiel ist „Laszlo Hanyecz“, der am 22. Mai 2010 seine 10.000 BTC für zwei Pizzen ausgegeben hat.

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Der Pizzajunge hat geholfen, Bitcoin zu dem zu machen, was es heute ist. Während es jetzt leicht ist, den unglücklichen Kerl zu verspotten, ist es wichtig, dass die Pizza-Story die bekannteste erste echte Bitcoin-Transaktion ist. Erst durch diese Transaktion hat Bitcoin wirklich einen realen Wert bekommen. Hanyecz sagt, dass er es nicht bereut.


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Nachrichtenquelle:
bloomberg.com
bitcoinexchangeguide.com

Bildquellen:
#254307504 – © Kevin McGovern / Fotolia.com – Titelbild

1 Kommentar

  1. Es sitzen einfach zu viele Menschen auf einem Bitcoin Einkaufspreis über 10000-15000 Euro. Warum soll man dafür was kaufen wenn man mehr bezahlt hat, viel mehr was der Bitcoin bis jetzt wert ist.

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