Krypto-Unternehmen: Strenge Vorschriften treten ab Januar 2020 in Kraft

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Die neue Geldwäscherichtlinie der Europäischen Union (5AMLD) betrifft alle Krypto-Unternehmen, die in der EU ansässig sind – ab dem 10. Januar 2020.

Die Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt haben damit zu kämpfen, Kryptowährungen in einen bestimmten Rechtsrahmen zu integrieren. Die Europäische Union ist auf dem Weg, eine aktualisierte Gesetzesfassung mit dem Titel „Fünfte Geldwäscherichtlinie (5AMLD)“ umzusetzen. 5AMLD wird einige der beliebtesten Kryptowährungsbörsen in der EU betreffen – Binance, Bitstamp, Bibox, Coindeal, OKEx. Wenn eines dieser Unternehmen die EU nicht verlassen möchte, müsste es sich vollständig an die Vorschriften halten.

Kryptowährungsunternehmen und -dienstleistungen mit Sitz in der EU haben nur noch weniger als einen Monat Zeit, ihre Geschäftstätigkeit an ein neues Regelwerk anzupassen. Ab dem 10. Januar tritt die Fünfte Geldwäscherichtlinie in Kraft, die KYC vorschreibt und alle Transaktionen überwacht.

Zu den bemerkenswertesten Änderungen gehören diejenigen, die erfordern würden, dass Kryptowährungsdienstleister selbstständig Know-Your-Customer (KYC) Checks durchführen. Darüber hinaus werden alle Transaktionen überwacht, und die Unternehmen müssen verdächtige Aktivitätsberichte (SARs) bei der Strafverfolgung einreichen.

Die Regulierungsbehörden haben die aktualisierte Gesetzgebung 2018 genehmigt, und alle Mitglieder hatten 18 Monate Zeit, ihre Geschäfte entsprechend anzupassen. Die Zeit läuft am 10. Januar ab, und wenn die Dienste eine dieser Anforderungen nicht erfüllen, müssten sie Geldbußen und Strafen zahlen oder sogar Gefahr laufen, geschlossen zu werden.