Kryptos kann man nicht verbieten – Indien sieht es wohl ein

 

Indien ist am Überlegen, ob sie ihr Krypto-Handelsverbot aufheben sollten. Der Oberste Gerichtshof Indiens ist nun am Ball. Es werden momentan Verhandlungen geführt, die entscheiden sollen, ob man das Krypto-Verbot beibehält oder stattdessen eine andere Lösung einführt.

 
 

Indien und das Krypto-Verbot

Das Feld der Kryptowährungen ist in Indien seit geraumer Zeit von Unklarheiten geplagt. Da der Oberste Gerichtshof des Landes gestern mit den letzten Anhörungen begonnen hat, könnten wir die Entscheidung bald sehen.

Erst kürzlich begann der Oberste Gerichtshof Indiens mit den letzten Anhörungen für den Fall zwischen der Reserve Bank of India (RBI) und dem Handel von Kryptowährungen. Der Fall betrifft die Entscheidung der Bank, alle Beziehungen von Banken zu digitalen Devisenbörsen und Händlern einzustellen.

 
 

Das Verbot und die Auswirkungen

Das Verbot trat am 6. Juli in Kraft und hatte verheerende Folgen für die Branche. Die Zahl der Krypto-Händler fiel von 200.000 auf 20.000 und somit ging es der Wirtschaft in Indien auch nicht besonders besser. Es ist jedoch erwähnenswert, dass das Verbot den Weg für Kreativität geebnet hat. Unternehmen und Händler begannen die Vorteile des Peer-to-Peer-Handels (P2P) zu nutzen.

Das endgültige Urteil sollte bereits am 20. Juli gefällt werden. Zu diesem Zeitpunkt hat das Gericht es jedoch auf den 11. September verschoben. Jetzt werden die Verhandlungen fortgeführt bis auf ungewisse Zeit.

 
 

Warum wurde das Verbot erteilt?

Das Hauptmotiv der RBI für die Verbotserklärung von Kryptowährungen ist, dass sie für Investoren ein hohes Risiko darstellen. Darüber hinaus sind digitale Währungstransaktionen anonym, was angeblich zu erheblichen Steuerschulden führt und den Weg für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ebnet. Als Gegenargument wird gesagt, dass internationale Berichte auf das genaue Gegenteil hinweisen.

Laut Forbes, stellt sich heraus, dass Bargeld für illegale Aktivitäten geeigneter ist und gegenüber Kryptowährungen bevorzugt wird. Somit ist dieses Argument von der Bank widerlegt und eigentlich fragwürdig.

 
 

Die Gegenargumente von den Krypto-Befürwortern

Kryptowährungsbörsen argumentieren, dass sie den Vorschriften des Know-your-customer (KYC) und der Anti-Geldwäsche (AML) vollständig entsprechen. Des Weiteren ist die Entscheidung der Bank ein direkter Verstoß gegen die geltende Verfassung. Außerdem haben die Handelsplätze, Berichten zufolge, auch zugestimmt, mit der RBI zusammenzuarbeiten. Ihre Absicht ist es, mehr Informationen sowie Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Anleger zu erhalten.

Die Branche argumentiert auch, dass Kryptowährungen einen intrinsischen Wert haben und dass sie mit dem weiteren Wachstum des Marktes nur noch zunehmen werden.

 
 

Warum ist Indien wichtig für die Krypto-Szene?

Indien ist eins der größten Länder, die eine Einwohnerzahl von 1,33 Milliarden verbucht (Tendenz steigend). Das sind jede Menge mögliche Investoren und Krypto-Begeisterte. Darüber hinaus sind viele kluge Köpfe in Indien, die eine potenzielle Neuheit in der Krypto-Branche einführen könnten.

Wie gestern schon berichtet, haben Kryptowährungen ein gewaltiges Ausmaß erreicht. Man kann sie nicht mehr verbieten, da die Menschen andere Mittel und Lösungen finden werden, um diese zu handeln. Viele Länder und Staaten sehen das ein und versuchen nun Kryptos für sich zu gewinnen und zu legitimieren. Das würde Indien auch weiterhelfen, denn mehr innovative Krypto-Unternehmen würden gegründet werden. Zur Folge würde das mehr Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft wird dadurch ebenso angekurbelt.

 
 

Wie wird wohl die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs ausfallen? Glaubst du, wird das Auswirkungen am Krypto-Markt haben?

 
 
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Nachrichtenquelle:
ccn.com

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