Ledger Nano X: User äußern Sicherheitsbedenken gegenüber der neuen Hardware-Wallet

 

Nachdem das führende Unternehmen Ledger sein neuestes Gerät, den Nano X, angekündigt hat, äußert die Krypto-Community ihre Sicherheitsbedenken bezüglich der integrierten Bluetooth-Funktion und der größeren Speicherkapazität.

 
 

Wer bereits mit den Ledger-Produkten vertraut ist, erkennt, dass das einfache Design vom Nano X dem des Ledger Nano S ähnelt. Das neue Gerät soll allerdings um einiges vielseitiger und komplexer sein.

Im Vergleich zum Nano S verfügt der Nano X einen größeren Bildschirm, benutzerfreundliche Navigationstasten auf der Vorderseite (anstelle der Seite) und einen Akku mit 100mAh. Somit muss das Gerät für die Benutzung nicht mehr mit einem Kabel verbunden werden, wie es noch beim Nano S üblich ist.

Zudem können Nano X-Anwender ihre Wallet unterwegs im schreibgeschützten Modus, ohne Zugriff auf einen Computer, überprüfen. Darüber hinaus wird der Nano X gleichzeitig mit einer Begleitapplikation, Ledger Live, veröffentlicht, die für Android und iOS demnächst erhältlich sein wird.

 
 

Bluetooth Technologie und Sicherheit

Der Ledger Nano X ermöglicht es den Benutzern, auf ihre Wallet zuzugreifen und Transaktionen über Bluetooth zu senden - sogar ohne ihre Hardware-Wallet entsperren zu müssen. Hier kommen in der Krypto-Gemeinschaft bereits die ersten Bedenken ins Spiel, wie beispielsweise, dass sich jemand dazwischen schaltet.

Unabhängig von den Zugangsmöglichkeiten ist jedoch der Besitz des physischen Speichermediums erforderlich, wie der Reddit-Benutzer @murzika erklärt:

 
 

... Der Zusatz von BLE hat keinen Einfluss auf das Sicherheitsmodell. Transaktionen müssen immer physisch auf dem Gerät durch Drücken beider Tasten überprüft und bestätigt werden. Darüber hinaus sind die Bildschirme und Schaltflächen auf dem Nano X direkt mit dem Secure Element (Single-Chip-Architektur) verbunden, was ebenfalls eine Weiterentwicklung des allgemeinen Sicherheitsdesigns darstellt.

 
 

Mehr Kryptos auf einmal verwalten

In einem Interview mit Bitcoin Magazin sagte der CEO von Ledger, Éric Larchevê, dass sich die Nutzer über einen Mangel an Speicherplatz mit dem Nano S beschwerten. Wenn man im Besitz von vielen unterschiedlichen Kryptos ist, musste man diese bis jetzt ständig neu installieren, um die Coins zu verwalten, was viel Arbeitaufwand ist. Der Ledger Nano X besitzt nun mehr Speicher, was eine Verwaltung von bis zu 100 Anwendungen gleichzeitig ermöglicht.

Trotz der erweiterten Funktion, sehen User auch bei diesem Upgrade, Anlass zur Sorge. Die Mehrheit ist der Meinung, dass „einfach“ besser bzw. sicherer ist, wie sich auch ein Reddit-User @TJ11240 diesbezüglich äußert:

 
 

Das Gegenargument, das ich gehört habe, ist, dass bei begrenztem Speicherplatz weniger Arbeitsfläche für Malware zur Verfügung steht. Einfachere Systeme haben auch weniger Fehlerquellen.

 
 

Ein weiterer User schreibt im Reddit-Forum:

 
 

Ich glaube nicht, dass man 100 Apps gleichzeitig speichern kann. Es klingt nach dem gleichen Marketing BS wie die "bis zu 18 Apps" zuvor. Wir warten besser, bis die ersten Berichte von "meinem Ledger zeigt zu wenig Platz an" auftauchen.

 
 

Die Ledger Live mobile App wird am 28. Januar bei GooglePlay und iTunes verfügbar sein. Der Nano X ist ab heute für die Vorbestellung verfügbar, der Versand erfolgt im März.

 
 

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Nachrichtenquelle:
cryptoslate.com

Bildquellen:
Titelbild - © Ledger

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