Marihuana-Unternehmen könnten ihre Steuern bald mit Kryptos zahlen

Die Zahlung von Steuern sollte nicht schwierig oder gefährlich sein, doch Cannabis-Unternehmen erklären, dass sie ihre Steuern nicht einfach bezahlen können, weil Banken keine Geschäfte mit ihnen machen wollen. Ein neues Gesetz soll bald die Bezahlung mit Kryptowährungen ermöglichen.

In Kalifornien wurde ein Gesetzentwurf vorgelegt, der darauf abzielt, die Steuerzahlung in Kryptos für Cannabis bezogene Unternehmen zu legalisieren.

Der Staat wird es den Unternehmen ermöglichen, Steuern mit digitalen Währungen wie Bitcoin oder Stablecoins zu zahlen, die an den US-Dollar gebunden sind.

Das Ziel ist es, die Versuchung für Diebe zu verringern, indem die Menge an Bargeld, die sich bewegt, deutlich reduziert wird.

Man hat meistens viel Bargeld in den Geschäften und in manchen Fällen sogar einen Lagerraum mit viel Bargeld. Der Geldbetrag, den solch ein Unternehmen besitzt, ist nur sehr schwer zu sichern, wenn Banken, dein Geld nicht akzeptieren. – Frei übersetzt

Versammlungsmitglied Phil Ting

Bargeld für Cannabis-Unternehmen ein großes Risiko

Die Firma von Christopher Cohen vertreibt Cannabis-Produkte wie Esswaren und Öle. Auch dieses Unternehmen ist nicht geschützt vor Verbrechern.

Er meint, dass es schon viel zu gefährlich ist, mit solchen Produkten zu hantieren. Doch es ist doppelt so gefährlich, das ganze Geld von A nach B transferieren zu müssen. Cohen erzählte der Nachrichtenagentur „CBS13“ im Januar von Dieben, die Produkte im Wert von 80.000 Dollar und Bargeld aus seinem Lager in Sacramento stahlen.

Cohen installierte bereits Stahltüren, Kameras, Alarmsysteme, verriegelte Tresore und baute sogar Zäune auf. Er sagte, es sei ein teures Unterfangen seine Produkte und das Bargeld zu schützen. Die Gefahr erstreckt sich auch auf alle, die in der Nähe dieser Unternehmen wohnen.

Könnte Gesetzesentwurf eine ganze Branche entlasten?

Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, eine Herausforderung zu lösen, die die Cannabis-Industrie schon seit langem beschäftigt. Mit der Legalisierung von Marihuana in weiteren Staaten im letzten Jahr hat die Branche steigende Einnahmen erzielt. Medizinisches Marihuana ist jetzt in 33 Staaten in den USA legal, während Freizeit-Marihuana in 10 Staaten legal ist.

Allerdings fehlt es der Branche an grundlegenden Finanzdienstleistungen von Banken. Denn Geschäftsbanken ist es verboten, ihre Dienstleistungen für Unternehmen anzubieten, die das Bundesgesetz nach wie vor für illegal hält. Am Ende müssen sie sich auf Bargeld verlassen, eine Methode, die sowohl altmodisch wie auch sehr riskant für Cannabis-Unternehmen ist.

Die neue Gesetzgebung wird es solchen Unternehmen ermöglichen, ihre Steuern in Form von Kryptowährungen zu bezahlen. Entweder direkt an die Bezirksregierung oder über einen Zahlungsdienstleister. Nach der Verabschiedung des Gesetzes könnte die Regelung bereits ab Januar 2020 in Kraft treten.


Nachrichtenquelle:
sacramento.cbslocal.com
coingeek.com

Bildquellen:
#132081097 – © darren415 / Fotolia.com – Titelbild

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