McAfee: BTC kann rein mathematisch nicht unter 1 Mio. USD wert sein

John McAfee hat nachgerechnet. Laut ihm ist es UNMÖGLICH, dass der BTC bis 2020 unter 1 Million Dollar bleibt.

Der britisch-amerikanische Cybersicherheitsexperte nannte die grundlegende Mathematik als seine einzige Metrik, um seine siebenstellige Vorhersage für Bitcoin zu rechtfertigen. Er erklärte, dass sich die Verhaltensökonomie von Bitcoin völlig von Aktien unterscheidet.

Damit man den zukünftigen Wert der digitalen Währung erkennen kann, reicht es nicht Aktienparadigmen und Formeln aus der traditionellen Finanzbranche zu verwenden.

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Auf der Grundlage seiner früheren Aussagen könnte er den Wert des Bitcoins anhand seiner Produktionskosten (Mining) sowie der Gesamtzahl der Benutzer und der getätigten Transaktionen in seinem Netzwerk messen.

Genaue mathematische Formel unbekannt

McAfee verriet bei seiner angewandten Mathematik leider nicht, warum 2020 das Jahr für Bitcoin sein wird. Leider ist auch die Formel unbekannt, um zu beweisen, wieso der Bitcoin die eine Million Dollar Marke erreichen könnte. Seine Prognose lässt die Mutter aller Kryptowährungen wie ein Rennpferd auf Ecstasy wirken.

Der BTC/USD-Wechselkurs müsste mit seinen derzeitigen 5.000 US-Dollar bis Dezember 2020 um 19.900 Prozent steigen. Damit liegt die erwartete durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von Bitcoin bei 1.314,21 Prozent. Das würde bedeuten, dass die Kryptowährung bis Ende 2019 etwa 65700 US-Dollar erreichen sollte.

Dennoch erinnert die mathematische Metrik von McAfee aus früheren Zeiten an das Fiat-System. Der US-Dollar hat in den Augen der Menschen nur einen Wert, weil sie den Regulierungsbehörden und dem Staat vertrauen, die seinen Wert bestimmt und regelt.

Je mehr Akzeptanz es für Fiat-Währungen gibt, desto mehr steigt seine Nachfrage. Nur bei Bitcoin bricht der Akt des „Geld nachdrucken“ vollständig zusammen. Anstelle einer Bank, die endlose Mengen von Dollarscheinen druckt, kümmert sich beim BTC ein Protokoll darum. Die Miner stellen dem Netzwerk die Energie zur Verfügung.

Das könnte die Formel sein, die er verwendet hat (Theorie)

Bei steigender Nachfrage und mehr Usern im Netzwerk könnte sich der Wert des Bitcoins langfristig im oberen Bereich einpendeln. Je mehr Miner dem Bitcoin-Netzwerk beitreten, desto höher wird die Rechenleistung im Bitcoin-Ökosystem. Das wiederum treibt die Difficulty (Schwierigkeitsgrad) nach oben.

Für dieselbe Menge an Rechenleistung erhält man plötzlich mit jedem gefundenen Block weniger Bitcoins. Außerdem folgen alle 210.000 Blöcke ein Halving. Die nächste Halbierung der Blockbelohnung wird 2020 stattfinden, wo es plötzlich pro Block nur mehr 6.25 BTC gibt.

Da die Miner auf plus minus null kommen wollen und es mit der Zeit immer weniger Bitcoins gibt, müssten die Miner ihre BTC für einen höheren Wert verkaufen. Nur wenn der Preis des Bitcoins steigt, könnten die Miner langfristig ohne Verluste schürfen.

John McAfee könnte also mit der 1-Million-Dollar-Vorhersage von Bitcoin recht haben, dennoch scheint das Jahr 2020 für einen solchen Meilenstein noch etwas zu früh zu sein.


Nachrichtenquelle:
newsbtc.com

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#208821155 – © peshkov / Fotolia.com – Titelbild

5 Kommentare

  1. Die Rechnung für den erwarteten Bitcoin Preis 2019 ist falsch. Die jährliche Wachstumsrate beträgt ca 1400% pro Jahr. Somit 70k Ende 2019 und 1 mio Ende 2020!

    • Hallo S. V,

      ich sehe, da ist mir ein Denkfehler unterlaufen. Ich bedanke mich sehr für den Hinweis. Ich habe die Raten bereits angepasst :))

      Liebe Grüße und einen schönen Tag
      Memo

    • o.k.
      Sehr pfiffiger Typ dieser s.v.. Würde mich echt interessieren welche Investitionen er im Kryptomarkt für sinnvoll hält.

      • würde mich auch brennend interessieren. Das er von Bitcoin begeistert ist, wissen inzwischen alle. Aber was er noch so für sinnvoll hält, wäre spannend zu wissen

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