Monero Kurs: Anstieg um 30% – Das könnten die Gründe sein

Monero XMR Coin
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Monero (XMR), die größte Kryptowährung mit dem Schwerpunkt Privatsphäre, stieg in den vergangenen sieben Tagen um unglaubliche 30 Prozent!

Die Gründe für den rasanten Kursanstieg, bei dem XMR von 44 auf 58 Dollar in die Höhe ging, sind wohl folgende: Einerseits könnte Moneros Hash-Rate dafür verantwortlich sein, die vor einigen Tagen ein Allzeithoch von 1.1358G erreichte. Aber auch der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, hat womöglich indirekt dazu beigetragen, als er sich kürzlich gegenüber anonymen Kryptowährungen sehr optimistisch zeigte. Nicht zu vergessen ist natürlich die starke Technologie hinter Monero, die Nutzern echte Anonymität ermöglicht.

In den vergangenen zwei Jahren hat sich Monero zu einer Top-Ten-Kryptowährung entwickelt und damit Cardano (ADA) und Stellar (XLM) überholt. XMR konnte auch gut finanzierte Projekte wie Zcash und Dash überholen, die sich ebenfalls auf das Thema Privatsphäre fokussieren. Doch anders als diese bietet Monero komplett anonyme und verschlüsselte Zahlungen an, ohne sich dabei als Alternative für nicht-private Transaktionen entscheiden zu können.

Damit bleibt Monero eine der wenigen Kryptowährungen, die eine vollständige Anonymität bietet und von Blockchain-Analytics-Firmen nicht nachvollzogen werden kann. Einige Firmen, darunter Chainalysis, haben Technologien entwickelt, die sich auf Monero konzentrieren, waren aber bisher nicht erfolgreich. Im Januar 2019 sagte Kimberly Grauer von Chainalysis, dass Monero auch in den kommenden Jahren die oberste Priorität des Teams bleiben werde.

Die solide Technologie und die Anonymität von Monero zusammen mit der steigenden Hash-Rate und Benutzeraktivität haben Monero für weiteres Wachstum positioniert. In einem offiziellen Blogbeitrag prognostizierte Armstrong von Coinbase, dass eine Blockchain mit eingebauten Datenschutzfunktionen in diesem Jahrzehnt definitiv zum Mainstream wird.

Der Grund warum XMR gute Erfolgschancen hat

Wie der Europol-Strategieanalyst Jerek Jakubcek in einem Webinar erklärte, können Monero-Transaktionen nicht zurückverfolgt werden. Im Moment bleibt XMR die einzige Kryptowährung, die sowohl von den Behörden als auch von den Blockchain-Analytics-Unternehmen immer wieder als nicht zurückverfolgbar bezeichnet wird.

Damals als der Konkurrent Zcash eingeführt wurde, war man sehr optimistisch, da es den Nutzern und Börsen die Wahl zwischen anonymen und nicht-privaten Transaktionen ermöglichte. Doch der Ranglisten-Abstand zwischen den beiden Coins zeigt, dass der Markt Monero anderen Privacy Coins vorzieht. Zum Zeitpunkt des Schreibens belegt XMR den zehnten und Zcash den 35. Platz auf CMC.

Mit seiner völligen Anonymität bietet Monero seinen Nutzern etwas, was wenige andere Kryptowährung auf dem weltweiten Markt wirklich bieten kann. Das bedeutet aber auch, dass der Privacy Coin dem Druck der Behörden ausgesetzt ist. Ein Beispiel wäre das Delisting von XMR durch die Kryptowährungsbörsen in Japan, das vor kurzem stattfand. Basierend auf der bisherigen Kursentwicklung von XMR zeigt der Markt, dass Investoren Monero als die Top-Kryptowährung mit dem Fokus auf Privatsphäre auf dem weltweiten Markt wahrnehmen.

Auch Pirate Chain – ARRR scheint auf dem Schirm zu sein

Neben Monero hat auch die Kryptowährung Pirate Chain – ARRR Aufmerksamkeit genießen können. Die umstrittene Krypto-Figur John McAfee hat kürzlich erst seine 1 Million Bitcoin Wette abgeblasen und nannte diesen als PR-Gag, um den Bitcoin mehr in den Fokus zu rücken. Laut ihm ist Bitcoin eine „Alte Technologie“. Er setzt nun vermehrt auf Privacy Coins wie Monero oder Pirate Chain, die er beide kürzlich in einem Tweet empfohlen hat.