NBA-Team versteigert im Spiel getragene Trikots dank Ethereum

Ethereum wird als Plattform genutzt, um Trikots von Spielern an Sammler zu verkaufen.
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Die NBA-Basketballmannschaft Sacramento Kings nutzt einen Blockchain-Marktplatz, um physische Sammlerstücke ihres Teams zu versteigern.

Die Sacramento Kings hatten seit 2006 keine erfolgreiche Saison mehr, aber mit einer Reihe von jungen Stars wie Buddy Hield und De’Aaron Fox glauben sie, dass es einen Markt für ihre authentischen Memorabilien gibt. Die Kings kündigten heute eine neue Auktionsplattform für das Bieten auf Sporttrikots und Bekleidung während der Spiele an. Für einen Sammler ist es ziemlich schwer zu erkennen, ob ein Trikot tatsächlich von einem Spieler getragen wurde. Die Aktionsplattform soll das ändern.

Der neue Blockchain-Marktplatz liefert Authentizität für Käufer und NBA-Sammler. Damit können Fans mit „Treum“, einem von ConsenSys unterstützten Supply-Chain-Produkt, live auf verschiedene Sportausrüstungen im Spiel bieten. Durch die Verwendung der Ethereum-Blockchain wird außerdem sichergestellt, dass jeder versteigerte Artikel echt und authentisch ist. Darüber hinaus wird ein transparenter Audit-Trail ermöglicht, der den Fans die Sicherheit gibt, dass sie echte Gegenstände kaufen.

Die Supply-Chain-Industrie hat sich zu einem der größten Industriezweige für Blockchain-Anwendungen entwickelt. Die inhärenten Eigenschaften von Blockchain, wie Transparenz und High-End-Datenverschlüsselung, sorgen für fälschungssichere Ergebnisse. Dies gibt dem Kunden die absolute Sicherheit, dass die gekauften Waren original sind und nicht gefälscht werden.

Physikalische Sammlerstücke auf der Blockchain

Die Plattform ist bereits mit der ersten Live-Auktion in Betrieb und hat sogar seinen ersten Artikel erfolgreich verkauft. Es sind 73 Gebote eingegangen und der Höchstbietende hat 1090 US-Dollar für ein Trikot von Buddy Hield geboten. Der Höchstbietende erhält einen digitalen Token, der alle historischen und zukünftigen Aufzeichnungen des Artikels enthält.

Zu sehen ist das Trikot vom NBA-Spieler Buddy Hield.

Quelle: Screenshot von kings.bidlive.auction

Die Kings sind nicht die erste Organisation, die Sammlerstücke auf die Blockchain verlegt. Das Sammelkarten-Unternehmen Panini hat damit begonnen, seine eigenen physischen Sammlerstücke zusammen mit einer digitalen Kopie zu versteigern. Panini behauptet jedoch, seine eigene interne Blockchain zu verwenden. Treum hingegen setzt Ethereum ein und sorgt damit für deutlich mehr Transparenz.

In den letzten Monaten haben mehrere Modemarken angekündigt, einige ihrer Produkte auf die Blockchain zu verlagern. Auf diese Weise können sie sicherstellen, dass ihre Produkte authentisch sind. Darüber hinaus können sie den Kunden zeigen, ob die Produkte umweltfreundlich hergestellt wurden. So bringt New Balance zum Beispiel einige Schuhe auf die Cardano-Blockchain, um Fälschungen zu bekämpfen. Gleichzeitig arbeitet Nike auch mit der Blockchain-Technologie.