Neues Formular erschienen – FBI sucht nach weiteren BitConnect-Opfer

Das FBI untersucht noch den unglaublichen Fall von BitConnect (BCC). Sie suchen aktiv nach Geschädigten, die 2016, 2017 und Anfang 2018 Opfer dieses großen Betrugs wurden…

In der Welt der Kryptowährungen gab es viele potenzielle Gaunereien, betrügerische Unternehmen und Projekte, die relativ schnell aufgegeben wurden. Darunter auch BitConnect, das eines der dunkelsten Flecke in der gesamten Krypto-Branche ist.

Auch heute noch hinterlässt es seine Spuren, vor allem, weil das FBI die Angelegenheit noch weiter untersucht. Sie suchen nun aktiv nach Opfern, die von 2016 bis Anfang 2018 Opfer dieses großen Verbrechens wurden.

Was BitConnect für die meisten so attraktiv machte, war, dass es ca. 10% monatlichen Rendite versprach. Während die meisten Leute nur allzu gut wissen, dass eine solche Rate nicht dauerhaft zum Aufrechterhalten ist, warfen sie trotzdem viel Geld in den BCC Token.

Der virale Effekt von BitConnect wurde noch verstärkt durch die hohen Provisionen für erfolgreiche Empfehlungen und den damit verbundenen Schleichwerbung, die immer öfter auftraten. Viele YouTuber und Blogger überzeugten ihre Zuschauer und Leser in BitConnect zu investieren, da es für eine erfolgreiche Empfehlung gutes Geld zum holen war. BitConnect erreichte auf diesem Weg eine Marktkapitalisierung von 2,6 Milliarden USD, was heute wirklich absolut verrückt klingt.

YouTuber und Promoter Mitschuld an Suizidgedanken vieler Anleger?

Als jemand der viel Einfluss durch Reichweite hat (Influencer) trägt man viel Verantwortung in seiner Community. Viele YouTuber und Blogger nutzen ihre Reichweite aus, um durch ein lukratives Empfehlungssystem, ihre Zuschauer und Leser für BitConnect zu begeistern.

Mit absurden Versprechen, welche nur dazu dienten, das BitConnect System schmackhaft zu machen, haben sich viele Influencer eine goldene Nase verdient. Bis zu 80 BTC hatten einige große YouTuber durch die Empfehlung vom BitConnect verdient.

Groß war die Erschütterung der Menschen, als BitConnect im Januar 2018 endgültig geschlossen wurde. Obwohl dies früher oder später geschehen musste, haben viele Anleger ihr gesamtes Vermögen verloren. Einige Anleger mussten sogar behandelt werden, da plötzlich Suizidgedanken auftraten.

Nun geht das FBI noch weiter vor

Während es auf der BitConnect Front in der letzten Zeit eher ruhiger war, scheint die Geschichte noch lange nicht vorbei zu sein. Auf der Website des FBI ist ein neues Formular erschienen. Es scheint, dass das FBI nun nach weiteren Opfern sucht, die ihre persönliche Verlust-Geschichte erzählen möchten.

Das Formular fragt, wie viel Geld in BCC investiert wurde und wie das Opfer mit dem Projekt in Kontakt kam. Dies scheint ein Versuch zu sein, einige weitere BCC-Promotor zu finden und vor Gericht zu bringen.

Auch wenn diese Methode der Informationsbeschaffung für sich genommen recht interessant ist, bleibt unklar, wie weit die Untersuchung seither gediehen ist. Mit Tausenden von Menschen, die durch dieses Ponzi-Schema betrogen wurden, ist es wahrscheinlich anzunehmen, dass das FBI eine Menge Informationen zu durchsuchen hat.


Nachrichtenquelle:
themerkle.com

Bildquellen:
#236067839 – © Gorodenkoff / Fotolia.com – Titelbild

Haftungsausschluss:
Der Handel (Kauf & Verkauf) mit Kryptowährungen und das Investment in Finanzierungsphasen wie ICOs, Token Sales, DAICOs etc. birgt ein großes finanzielles Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Decentralbox.com stellt keine Anlageberatung und Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Webseiteninhalte, vor allem unsere Beiträge, Tutorials und NEWS dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung unserer Leser. Die hier getroffenen Aussagen stellen lediglich unsere eigene Meinung und keine Kaufempfehlung dar. Unsere Meinung kann komplett falsch sein, bitte seien Sie sich dem bewusst. Bitte unternehmen Sie unbedingt eigene Recherchen, bevor Sie in Kryptowährungen, Token, ICOs etc. investieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Art von Schäden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss im Impressum, vor allem den Absatz Keine Anlageberatung, um die Risiken von digitalen Währungen vollständig zu verstehen und diesem Risiko bewusst zu werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein