Österreich unterstützt Blockchain-Krebsforschung

 

Berichten zufolge unterstützt die österreichische Regierung ein britisches Krebsforschungsunternehmen, das die Blockchain-Technologie für eine frühzeitige Erkennung von Krebs einsetzt.

 
 

Das Startup "Lancor Scientific" hat ein Gerät zur Entdeckung von mehreren Krebsarten und zur Erfassung von Untersuchungs-Ergebnissen mit Smart Contracts auf der Blockchain entwickelt. Nun plant das Unternehmen die Eröffnung eines Forschungslabors in der Stadt Graz.

Erst vor kurzem wurde der Lymphknoten-Assistent von Google veröffentlicht, ein Krebs-Analyse-Tool das für seine Analysen künstliche Intelligenz (KI) verwendet und eine Genauigkeit von 90 Prozent erreicht. Lancor Scientific nimmt sich ein Beispiel an diesem Tool und zielt ebenso auf eine 90-prozentige Genauigkeit hin.

 
 

Österreich fördert Blockchain-Technologien

Laut der Pressemitteilung wird Lancor Scientific mit lokalen Universitäten wie der Technischen Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der Sigmund Freud Universität Wien an internationalen Forschungsprojekten zusammenarbeiten.

Die österreichische Außenministerin Margarete Schramböck betonte bei ihrer Stellungnahme zu den Versuchen von Blockchain-Implementierung in der österreichischen Regierung, dass die Blockchain ein Bereich ist, der auf Landesebene von erheblichem Interesse ist.

 
 

"Blockchain ist definitiv eine der neuen wichtigen Technologien … Neben der Künstlichen Intelligenz und der Spracherkennung ist dies eines der großen Themen, die wir in der kommenden Zeit der EU-Präsidentschaft hervorheben wollen."

 
 

Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass die österreichische Regierung Lancor Scientific über einen Zeitraum von fünf Jahren fördern wird. Das britische Unternehmen soll hierbei mit Forschungsgeräten, Zugang zu akademischem Fachwissen und klinischen Studien versorgt werden.

 
 

Ein aufstrebendes Land

Wenn es um Blockchain und Kryptowährungen geht, zeigt sich Österreich sehr aufstrebend und experimentierfreudig. Dies sehen wir besonders in ihren Bemühungen, sowohl Blockchain- als auch Kryptowährungs-Innovationen zu fördern.

In der Hauptstadt Wien wurden zum Beispiel verschiedene Versuche unternommen, das öffentliche Bewusstsein für Blockchain und Kryptos zu schärfen, darunter das erste physische Geschäft weltweit für Bitcoin und Co. Zudem hat die Regierung im September beschlossen, 1.15 Milliarden Euro als Staatsanleihe auf der Etherum-Blockchain (ETH) auszugeben. Damit soll Österreich eine wichtige Vorreiterrolle bei der Ausgabe von Staatsanleihen einnehmen.

 
 
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Nachrichtenquelle:
cointelegraph.com

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