OneCoin-Gründer verhaftet: 3,7 Milliarden Dollar Betrug

Am 6. März 2019 wurde der Gründer des berüchtigten „OneCoin“, Konstantin Ignatov, einem milliardenschweren Ponzi Scheme, am Flughafen Los Angeles verhaftet.

OneCoin wurde 2014 in Bulgarien als mehrstufiges Marketing-Projekt gegründet. Die Projektmitglieder erhielten eine Provision, um immer mehr Investoren für den Kauf der OneCoin-Kryptowährung zu gewinnen.

Das Netzwerk des Unternehmens wuchs massiv und hatte bereits mehr als 3 Millionen Investoren weltweit angezogen. Wie von der US-Staatsanwaltschaft des Southern District of New York bekannt gegeben, hat ein US-Bezirksstaatsanwalt die Gründer von OneCoin wegen Wertpapierbetrug und Geldwäsche angeklagt.

Gründer verhaftet, suche nach weiteren Drahtziehern geht weiter

Am 6. März verhaftete laut Quellen das US Federal Bureau of Investigation (FBI) den OneCoin-Anführer Konstantin Ignatov am Los Angeles International Airport (LAX). Die Regierung behauptet, dass er einer von mehreren Drahtziehern hinter dem Multi-Milliarden-Dollar-Krypto-Pyramidenprogramm war.

Wie diejenigen, die mit dem Fall vertraut sind, wissen, ist Ignatovs Schwester Ruja Ignatova in der Tat der wichtigste Promotor und Eigentümer des Betrugs. Die deutschen Behörden haben einen aktiven Haftbefehl und versuchen nun auch Ruja Ignatova festzunehmen.

Ignatov drohen 20 Jahre Gefängnis, während Ignatova fünf verschiedene Anklagen gegenübersteht, was maximal 85 Jahre Gefängnis bedeuten könnte, wenn sie in jeder Hinsicht für schuldig gesprochen wird.


Nachrichtenquelle:
justice.gov
ccn.com
coinnounce.com

Bildquellen:
#177728252 – © fotokitas / Fotolia.com – Titelbild

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3 Kommentare

  1. Es wird endlich Zeit, dass diese kriminelle Geschätspraktik und der Betrug von OneCoin aufgedeckt bzw. untersucht wird. Und ich hoffe, dass angemesse Strafen verhängt werden.

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