Regulierung von Kryptos großes Hindernis für Mainstream Akzeptanz

Regulierungsbehörden sind ein großes Hindernis für die Akzeptanz von Kryptowährungen. Außerdem sollte der Fokus nicht auf Spekulation liegen, sondern in realen Anwendungsfällen, um die Branche voranzubringen.

Der CEO der führenden US-amerikanischen Derivatemarkt-CME-Gruppe „Terry Duffy“ sagte, dass die Regulierungsbehörden eher Kryptowährungen akzeptieren würden, wenn sie durch Fiat-Geld gedeckt wären. Duffy hält eine behördliche Zulassung für notwendig, damit der Markt der Kryptowährungen florieren kann.

Doch das ist nicht so einfach: Ein Verkaufsargument der meisten Kryptowährungen ist, dass es ein begrenztes Angebot gibt. Am Beispiel vom Bitcoin sehen wir, dass dieser ein begrenztes Asset ist, mit einem Limit von 21. Millionen Stück.

Den Bitcoin mit einem unendlichen Asset wie Fiat-Währungen zu decken, ist eine Herausforderung für die Regulierungsbehörden. Das steht im krassen Gegensatz zu den traditionellen Volkswirtschaften, in denen die Regierungen jederzeit beschließen kann, zusätzliches Geld zu drucken.

Duffy ist auch der Meinung, dass der Fokus von zu vielen Krypto-Gesprächen auf dem Preis liegt. Es wird einfach viel zu viel spekuliert. Das Hauptaugenmerk sollte in den tatsächlichen Anwendungsfällen liegen, um in dieser Branche voranzukommen.

Kryptos und Regulierungsbehörden haben sich noch nicht angefreundet

Der CEO erklärte, dass es nur einen einzigen Weg gibt, damit solche nicht-staatlichen Vermögenswerte genehmigt werden können. Damit das passieren kann, müssen Kryptowährungen die Regulierungsbehörden in keiner Weise unwohl fühlen lassen.

Weltweit kämpfen Kryptowährungen mit Problemen, die mit den Aufsichtsbehörden zu tun haben. So veröffentlichte die Reserve Bank of India im April 2018 ein Rundschreiben, in dem sie alle Banken des Landes anweist, keine Dienstleistungen für Unternehmen zu erbringen, die mit Kryptowährungen zu tun haben.

Daraufhin stellten die Banken ab Juli die Arbeit mit Unternehmen ein, die im Krypto-Raum tätig sind. Dies führte zu enormen Verlusten bei vielen Kryptobörsen. Einige der Unternehmen mussten ihre Dienstleistungen sogar einstellen.

Nichtsdestotrotz sind viele Vertreter der Branche optimistisch, was das Wachstum von Kryptowährungen angeht. Darunter auch der Milliardär-Risikokapitalgeber „Tim Draper“, der kürzlich vorausgesagt hat, dass die Bitcoin-Preise Anfang und 2022 bis 2023 auf 250.000 Dollar pro Bitcoin steigen werden.


Nachrichtenquelle:
businessinsider.com
cryptonewsz.com

Bildquellen:
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