Ripple’s Marketing getarnt als Wohltäter

Ripple verschenkt XRP und steigert somit die Nutzung seiner Kryptowährung durch großzügige Spenden. Das Ziel ist unter anderem, mehr Leute auf Ripple aufmerksam und die Nutzungsbereiche sichtbar zu machen.

Es ist nicht einfach, die Verbraucher auf Kryptowährungen vorzubereiten. Viele Menschen sind sich unsicher, ob das Ganze funktioniert oder doch nur Humbug ist. Derzeit sind sich selbst viele Unternehmen nicht einig und wissen auch nicht wie man damit umgehen soll.

Ripple verfolgt einen anderen Ansatz als seine Konkurrenz, um an Akzeptanz zu gewinnen. Sie verschenken buchstäblich XRP, um mehr Leute dazu zu bringen, es zu benutzen.

Viele wissen nicht wofür XRP gut sein soll und ebenso wenig die Unterschiede zu anderen Kryptowährungen. Ripple’s XRP-Währung ist für den Finanzsektor konzipiert worden. Sie kann grenzüberschreitende Zahlungen erleichtern.

Der Vorteil:

Banken und Dienstleister können sogenannte Gemeinkosten senken und nahezu sofortige Abrechnungen anbieten. Für Privatpersonen und Verbraucher kann diese Währung auch Vorteile haben. Wie wäre es z. B. mit niedrigeren Gebühren und schnellen Überweisungen an Freunde und Familie? (Addio Western Union!)

Ripple’s kluger Schachzug

Ripple hatte in der letzten Zeit ein wenig mit schlechten Nachrichten zu kämpfen. Zudem sieht sich das Unternehmen als Beklagter in einer US-Sammelklage, bei der es um Regulatoren für Wertpapiere geht. Das Unternehmen arbeitet parallel daran, die US-Börsenaufsicht SEC davon zu überzeugen, dass Ripple-Coins keine Wertpapiere sind.

Zugleich müssen sie die Öffentlichkeit für sich gewinnen. Dabei geht es darum zu zeigen, dass das Versenden von Geld mit Ripple schneller und günstiger ist als mit den herkömmlichen Systemen. Da helfen die Spenden dem Unternehmen zumindest dabei, weiter im Gespräch zu bleiben. Das ist in der überfüllten Krypto-Landschaft ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Die großen Spenden

Ripple zielt darauf ab, XRP in die Hände möglichst vieler Menschen zu bekommen. Einige der jüngsten Werbegeschenke haben viel Aufmerksamkeit erregt. Fast 30 Millionen XRP gingen an eine Wohltätigkeitsorganisation, die Schulen hilft, finanziell auf den Beinen zu stehen. Es gibt auch die $4 Millionen XRP-Spende für Ellen Degeneres‘ Wildlife Fund. Diese wurde aber von Ashton Kutcher getätigt und nicht von Ripple selbst. Dennoch sind XRP geflossen.

Ripple und Unternehmen

Ripple zahlt jetzt buchstäblich für den Einsatz von XRP. Das, in San Francisco ansässige, Unternehmen hat einen Fonds mit 300 Millionen Dollar aufgelegt, das so genannte RippleNet Accelerator Program, um diese Zahlungen an Unternehmen zu leisten. Also man sieht, Ripple legt sich mächtig ins Zeug!

Die Verteilung von XRP ist eine intelligente Strategie von Ripple. Es erzeugt einen gewissen Medienrummel und kann mehr Investoren für dieses Asset begeistern. Dennoch bleibt es in erster Linie eine spekulative Investition. Im Gegensatz zu Bitcoin ist es praktisch unmöglich, XRP für reguläre Produkte oder Dienstleistungen auszugeben. Diese Anlage wurde nie als solche konzipiert.

Dennoch, wer weiß schon wie es in der Zukunft sein wird. Vielleicht sehen wir ja bald statt unserm regulären Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Ripple? Oder Prämien oder Bonusauszahlungen können ebenso gehandhabt werden. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind einige.

Nachrichtenquelle:
livebitcoinnews.com
newsbtc.com

Bildquellen:
#209471016 – © Blue Planet Studio / Fotolia.com – Titelbild
#1920876_640 – © 3dman_eu / Pixabay.com – Ripple’s kluger Schachzug

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