Schweizer Krypto-Bank SEBA expandiert in 9 neue Länder

Einen Monat nach ihrem erfolgreichen Start hat sich die Schweizer Krypto-Bank SEBA auf neun neue Länder ausgedehnt, darunter Deutschland und Österreich.

SEBA hat erst vergangenen Monat ihre Türen geöffnet. Nun hat die Schweizer Kryptowährungsbank angekündigt, dass Unternehmen und institutionelle Kunden aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Portugal, Großbritannien, den Niederlanden, Singapur und Hongkong ebenfalls Konten bei der Bank eröffnen können.

SEBA wurde im April 2018 gegründet und erhielt im August dieses Jahres eine Banklizenz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Es ist das erste Unternehmen, das das traditionelle Bankgeschäft mit digitalen Assets kombiniert.

SEBA sagte am Donnerstag in einer Erklärung:

„Mehr als 10 Jahre nach der Erfindung von Bitcoin gibt es immer noch eine enorme Lücke zwischen dem traditionellen Bankwesen auf der einen Seite und dem dezentralen Finanzwesen auf der anderen Seite.“

Die schweizer Krypto-Bank fügte hinzu, dass sie diese Lücke schließen möchten.

SEBA bietet auch Wallet und Kartendienstleistungen an

Die in der Schweiz ansässige Bank bietet auch Dienstleistungen wie die SEBAwallet App, E-Banking und SEBA-Karten an. Derzeit unterstützt die Bank fünf Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Stellar (XLM), Litecoin (LTC) und Ether Classic (ETC), die in traditionelle Vermögenswerte umgewandelt werden können. Darüber hinaus bietet SEBA auch Firmenkonten für Schweizer Blockchain-Unternehmen und deren Mitarbeiter an.

SEBA ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, das eine solche Lizenz erhält. Der Konkurrent Sygnum erhielt im August eine Banklizenz in der Schweiz und ging einen Monat später live. Sygnum erhielt auch in Singapur eine Kapitalmarktdienstleistungslizenz, die es ermöglicht, Vermögensverwaltungsdienstleistungen in dem asiatischen Land anzubieten.


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