SEC-Kommissarin bestätigt: „Bitcoin ETF ist definitiv möglich“

 

SEC-Kommissarin Hester Peirce, auch bekannt als Krypto-Mama, erschien kürzlich im Podcast "What Bitcoin Did" und bestätigte, dass ein Bitcoin-ETF definitv möglich ist.

 
 

Die bekannteste Pro-Bitcoin SEC-Kommissarin, Hester Peirce, war am Wochenende in dem Podcast "What Bitcoin Did" zu hören. Sie konnte einen zukünftigen Bitcoin ETF nicht als unvermeidbar bezeichnet, jedoch konnte die Kommissarin bestätigen, dass er definitiv möglich sei.

Erst vor einiger Zeit eroberte Peirce mit ihrer Stellungnahme zunächst die Herzen der Krypto-Community, nachdem ein weiterer Winklevoss ETF-Antrag abgelehnt wurde. In ihrer Aussage vom Juli widersprach sie öffentlich der Auffassung der Kommission, dass Bitcoin offensichtlich „nicht reif genug, respektabel genug oder reguliert genug ist, um unseren Märkten gerecht zu werden“.

Pierce war diesbezüglich anderer Meinung. Ihrer Ansicht nach war die SEC über ihre Zuständigkeit hinausgegangen, als sie den zugrundeliegenden Vermögenswert einschätzte, anstatt den spezifischen Markt, in dem er handeln würde. Des Weiteren bekräftigt sie in dem Podcast, dass die SEC einen bestimmten Auftrag hat, den Regulierungsrahmen aufrechtzuerhalten. Sie glaubt, dass die SEC Innovationen in diesem Rahmen ermöglichen und nicht interventionistisch werden sollte.

 
 

Krypto ist kein Freipass

Peirce erklärt, dass die SEC einige Spezialisten für die Beratung im Bereich der Kryptowährung beigezogen hat, die die Aufsichtsbehörde zu einem vorsichtigen Vorgehen veranlasst haben. Sie hält es einerseits für richtig, diejenigen zu verfolgen, die mit Krypto versuchen, Menschen um Geld zu betrügen. Andererseits drängt sie aber darauf, mehr Spielraum für Innovationen zu schaffen, wie die Krypto-Mama bereits zuvor erwähnt hat.

 
 

„Nur weil Sie etwas Krypto nennen, bedeutet das nicht, dass Sie die Regeln, die wir seit Jahren haben, ignorieren können.... aber ich denke, wir müssen auch bereit sein, die Türen für Innovationen etwas weiter zu öffnen.“

 
 

Obwohl bisher alle ETF-Anträge für Kryptowährungen abgelehnt wurden, sind noch alle Möglichkeiten offen, betonte Pierce.

 
 

Kontinuierliche Beziehung

Peirce weist darauf hin, dass die Kommissare der SEC die Öffentlichkeit um Kommentare gebeten haben und dass dieser Prozess äußerst nützlich ist. Viele Kommentare fragen nach dem Zeitplan für den Verlauf der endgültigen Genehmigung, aber das ist nicht so einfach zu beantworten. Jeder Vorschlag wird nach seinen eigenen Kriterien bewertet und ist unterschiedlich gestaltet. Wann also ein bestimmter Vorschlag drei der fünf Kommissare überzeugen wird, ist schwer zu sagen.

Währenddessen hat die Schweiz in diesem Monat das erste Bitcoin ETP für den Handel an der Six Stock Exchange genehmigt. Dies ist die wichtigste Börse der Schweiz und die viertgrösste in Europa. Es scheint also, dass die Winde des Wandels weht und es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis sie über den Atlantik kommen.

 
 
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Nachrichtenquelle:
bitcoinist.com

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