SEC verbietet kurzzeitig BTC und ETH Wertpapiere

Die US-Regulierungsbehörde (SEC) hat den Handel von den Wertpapieren BTC und ETH des XBT Providers verboten. Dies führte dazu, dass der Kryptowährungsmarkt kurzzeitig ins Wanken gebracht wurde.

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) teilte nach einer Verwirrung der Teilnehmer mit, dass zwei Exchange Traded Notes (ETNs) des XBT Providers, bis zum 20. September, ihren Handel einstellen müssen. Es handelt sich hierbei um die ETNs mit dem Namen Bitcoin Tracker One (CXBTF) und Ether Tracker One (CETHF). Der XBT Provider führt diese zwei ETNs in seinem Portfolio und ist an der schwedischen Börse NASDAQ notiert.

In der Erklärung heißt es:

Die Kommission hat den Handel mit den Wertpapieren CXBTF und CETHF wegen Verwirrung unter den Marktteilnehmern über diese Instrumente vorübergehend ausgesetzt.

Warum diese Sperrung?

Die SEC hat die Annahme, dass die Händler verwirrt darüber waren, ob die Produkte auch als Exchange Traded Funds (ETFs) betrachtet werden könnten. Das ist für die SEC ein triftiger Grund gewesen, um zu handeln, da ETFs und ETNs sich sehr ähneln. Außerdem behauptet die SEC, dass bestimmte Handelsplattformen die Produkte derzeit sogar als ETF bezeichnen.

Unterschied zwischen ETNs und ETFs

ETNs sind enge Verwandte von ETFs, aber es gibt einige wesentliche Unterschiede. ETNs sind strukturierte Produkte, die als Schuldscheine ausgegeben werden, während ETFs eine Beteiligung an einem Basiswert darstellen. ETNs sind eher wie Anleihen, da sie ungesichert sind. ETFs hingegen bieten Investitionen in einem Fonds, der Vermögenswerte wie beispielsweise Aktien hält.

Das Ausmaß des Verbotes

Die SEC führte einen „Mangel an aktuellen, konsistenten und genauen Informationen“ als Klagegrund an. Außerdem beanspruchte die SEC Antragsunterlagen. Diese wurden damals eingereicht, um das Angebot und den Verkauf dieser Finanzprodukte in den Vereinigten Staaten zu ermöglichen.

Die SEC warnte außerdem die Broker unterdessen vor strengen Compliance-Anforderungen bei der Durchsetzung ihres jüngsten temporären Verbots.

Wenn ein Makler oder Händler ein Angebot abgibt, das gegen die Regel verstößt, wird die Kommission die Notwendigkeit einer sofortigen Durchsetzung prüfen.

Der Markt geriet kurzzeitig ins Wanken

Diese Nachricht führte dazu, dass der Markt darauf reagierte. Jedoch erfuhr Bitcoin einen Support bei etwa 5.300 Euro und erholte sich zum Teil davon. Die jüngste Ablehnung der SEC, Ende August, hat die Märkte kaum beeinflusst. Die Marktteilnehmer argumentierten, dass das Erscheinen eines Krypto-ETFs wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft garantiert ist. Also heißt es weiterhin, keine Panik auf der Titanic!

Nachrichtenquelle:
cryptonews.com
ccn.com

Bildquellen:
213717412 – © Ivan Kruk / Fotolia.com – Titelbild

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