SEC verklagt Telegram wegen rechtswidrigen Token-Verkauf

Die SEC verklagte am Freitag Telegram und die Tochtergesellschaft TON Issuer, weil sie ihren Gram-Token angeblich nicht als Wertpapier registriert haben.

Telegram und sein 1,7 Milliarden Dollar ICO wurden von einer Notfallmaßnahme und einer einstweiligen Verfügung der U.S. Securities Exchange Commission (SEC) getroffen. Die SEC behauptet, dass die Unternehmen, die hinter Telegram und seinem ersten Initial Coin Offering stehen, ein nicht registriertes Wertpapierangebot durchgeführt haben.

Im Januar 2018 begann Telegram erstmals damit, Kapital einzusammeln, um eine eigene Blockchain, das „Telegram Open Network“, auch bekannt als „TON“ Blockchain, aufzubauen. Bis heute hat Telegram 2,9 Milliarden Gram-Token an 171 Käufer weltweit verkauft, wobei mehr als ein Drittel dieser Token im Wert von etwa 590 Millionen Dollar an 39 US-Investoren ging.

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Telegram versprach, die Gram-Token beim Start der Blockchain bis spätestens 31. Oktober 2019 an die Kunden auszuliefern. Danach würde Telegram „Milliarden von Gram auf den US-Märkten verkaufen“.  Die Berichterstattung von TechCrunch bestätigte, dass Telegram bereits im Oktober den Verkauf seiner Token an Privatanleger plant.

Die von der SEC eingereichte Beschwerde behauptet, dass die Unternehmen hinter Telegram ihr Angebot und ihren Verkauf des Gram-Tokens, „die Wertpapiere sind, nicht registriert haben, was gegen die Registrierungsbestimmungen des Securities Act von 1933 verstößt“.

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Steven Peikin, Co-Direktor der SEC-Durchsetzungsabteilung, äußerte sich zur Klage:

„Wir haben wiederholt erklärt, dass Emittenten die Bundeswertpapiergesetze nicht allein dadurch umgehen können, dass sie ihr Produkt mit einer Kryptowährung oder einem digitalen Token kennzeichnen. Telegram strebt danach, die Vorteile eines öffentlichen Angebots zu nutzen, ohne die seit langem bestehenden Offenlegungspflichten zum Schutz der Anleger zu erfüllen.“

Die Klage wurde formell beim New Yorker Federal District Court of Manhattan eingereicht und beschuldigt die Unternehmen hinter Telegram, mehrere Bestimmungen des U.S. Securities Act verletzt zu haben. Daher strebt die SEC bestimmte Soforthilfemaßnahmen, einstweilige Verfügungen, Entkräftungen und zivilrechtliche Sanktionen gegen die betroffenen Akteure an.


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Nachrichtenquelle:
cryptoslate.com

Bildquellen:
#bAQH53VquTc – © Sebastian Pichler / unsplash.com – Titelbild

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